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DÉJÀ VU

DÉJÀ VU

Regie Tony Scott
Kinostart 27.12.2006

Kritiken • DÉJÀ VU

28. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • Berliner Zeitung

Für Gerhard Midding ist die Prämisse der Geschichte natürlich ausgemachter Humbug. "Die Drehbuchidee geriert immerhin einige atemraubende Action-Szenen, namentlich eine halsbrecherische Verfolgungsjagd auf zwei Zeitebenen. Dass sich der Attentäter nicht als Ausländer, sondern als fanatischer Nationalist entpuppt, ist nicht nur politisch korrekt, sondern auch soziologisch triftig. Und wo die Metaphysik allzu heftige Volten schlägt, erdet Washington die Geschehnisse in bewährter Manier."

28. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer ist enttäuscht: "In den Bildern von brennenden Menschen, die durch die Luft geschleudert werden, fallen, hart aufschlagen, wird dem Zuschauer schon sein erstes Déjà-vu serviert. Die Referenz auf die World-Trade-Center-Anschläge ist so überdeutlich, wie sie leer bleibt. Der Film zählt dann in rascher Folge die weiteren nationalen Traumata der vergangenen Jahre auf, winkt aber mit lauter Zaunpfählen, hinter denen nichts zu sehen ist. Schauplatz des Bombenterrors ist New Orleans, doch die von "Katrina" verwüsteten Stadtviertel, die immer noch auf ihren Wiederaufbau warten, werden nur für Sekunden ins Bild gerückt."

28. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film wartet nicht nur mit beeindruckenden pyrotechnischen Verpuffungen auf, sondern auch mit einer interessanten dramaturgischen Innovation, behauptet Christian Schröder. "Die Auflösung bietet alle Kniffe eines mit Schusswechseln, Verfolgungsjagden und Feuerbällen aufgemotzten Action-Spektakels. Allerdings leidet sie stark darunter, dass der Zuschauer Déjà-vu-artig den jeweils nächsten Schritt der Handlung immer schon vorher kennt. So ist DéJà VU zwar nicht sonderlich spannend, fügt dem Science-Fiction-Genre aber immerhin eine bemerkenswerte neue Facette hinzu."

28. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler erwartete einen Film auf den neuesten Stand eines von Spezialeffekten beschleunigten Erzählens. "Wie eine Fata Morgana seiner selbst wirkt auch Déjà Vu. Seiner Bildwelt fehlt die schwindelerregende Eleganz, mit der Scott bei ENEMY OF THE STATE immer haarscharf auf der Grenze zum Vorstellbaren balancierte, und andererseits vermisst man die aberwitzige "Was soll's, wir machen's einfach"-Mentalität seines letzten Films DOMINO. Dennoch verhallt das ferne Echo einer Toten nicht ungehört. In Denzel Washington hat DéJà VU einen Hauptdarsteller, der jede Last auf seinen Schultern tragen kann."

27. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • Berliner Zeitung

Hollywoodstar Denzel Washington kann in seinem neuen Film DE JAVU die Vergangenheit ändern. Patrick Heidmann (BLZ) spricht mit dem Schauspieler.

27. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • Die Zeit

Sara Mously beschäftigt sich mit dem psychologischen Phänomen. "Das Drehbuch stützt sich auf nichts Geringeres als die physikalische Annahme, dass es eine unendliche Zahl von Paralleluniversen gibt. Laut dieser Theorie treten Déjà-vus immer dann auf, wenn die Raumzeit durcheinander gerät und sich Paralleluniversen dadurch überkreuzen. Das klingt fantastisch. Doch wer seriöse Wissenschaftler nach der Ursache von Déjà-vus fragt, muss feststellen: Viel besser wissen die es auch nicht."

23. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter bezeichnet den Film als bizarre Utopie. "Tony Scott inszeniert spannend und atemlos, er ist ein routinierter Thriller-Regisseur, bei dem jede Einstellung sitzt, ebenso wie jeder Schnitt. Ein bisschen aber haben es die Filmemacher übertrieben mit der futuristischen Zeitmaschinen-Geschichte. Nicht nur, weil sie letztlich einen staatlichen Voyeurismus legitimiert, sondern auch, weil sie gänzlich unglaubwürdig ist. Es ist die Utopie, das Schicksal abwenden, in die eigene Hand nehmen zu können - selbst wenn es darum geht, einen Terroranschlag zu vereiteln."

21. Dezember 2006 | DÉJÀ VU • Kritik • film-dienst 26/2006

Rüdiger Suchsland empfiehlt sich nicht weiter um Plausibilität, Ungereimtheiten, pseudowissenschaftliche Behauptungen und absurde Hypothesen zu kümmern. "Tatsächlich handelt es sich hier nur um wissenschaftlich verbrämte Esoterik in Mainstream-Form. Man hat die Voraussetzungen zu akzeptieren. Schwerer fällt ins Gewicht, dass sich der Film nicht an seine selbstgesetzte Logik hält. ... So stellt sich beim Zuschauer jener Widerwille ein, der typisch ist, wenn man sich reiner Willkür ausgesetzt fühlt, und der Kunstgriff eines "deus ex machina" erhält neue, ungeahnte Bedeutung."

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