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VITUS

VITUS

Regie Fredi M. Murer
Kinostart 21.12.2006

Kritiken • VITUS

22. Dezember 2006 | VITUS • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Kerstin Decker ist VITUS leider recht ungelenk und mit vordergründigen Kinoeffekten. "Das ist schade, weil Vitus’ Alleinflug durch die Welt bald eine schöne und hier keinesfalls zu verratende Wendung nimmt. Nur so viel: Niemand ist seiner Intelligenz ausgeliefert, und es ist immer gut, für dümmer gehalten zu werden, als man ist. Kein IQ hält ewig. Der Einzige, der Vitus’ Isolation spielend durchdringt, ist Vitus’ Großvater – wunderbar Bruno Ganz als jungenhaft alter Mann mit der Fantasie eines Kindes."

21. Dezember 2006 | VITUS • Kritik • Berliner Zeitung

Julia Teichmann unterhält sich mit dem Regisseur Fredi M. Murer und dem Schauspieler Bruno Ganz über Kindheitsträume und die Treue zu künstlerischen Idealen.

21. Dezember 2006 | VITUS • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling stellt einen Bruch im Film fest: "Nicht nur die Geschichte wird brüchig, der ganze Blick auf die Welt verflacht. Es erstaunt, wie differenziert in der ersten Hälfte mit dem Phänomen Hochbegabung umgegangen wird, und wie unkritisch in der zweiten die Börse als vollkommen unproblematisches Mittel zur Geldbeschaffung dargestellt wird. Vitus entwickelt sich vom empfindsamen Kind immer mehr zum altklugen, klischeehaft erfolgreichen Zocker. ... Auch Vitus mag man immer weniger, während der Film nicht den Eindruck macht, als sei ihm an dieser Entwicklung der Zuschauergefühle gelegen, er zieht seine Ästhetik des menschlich Anrührenden, das in der Hauptsache von Bruno Ganz als schweizerdeutsch sprechendem Großvater verkörpert wird, bis zum Ende durch."

21. Dezember 2006 | VITUS • Kritik • Die Tageszeitung

Für Wilfried Hippen wirkt VITUS überhaupt nicht wie ein kleiner europäischer Autorenfilm, sondern eher wie eine hochprofessionell gebaute Studioproduktion. "Mit Bruno Ganz ist auch der berühmteste Schauspieler der Schweiz mit dabei, aber sein Auftritt ist weit mehr als ein Starauftritt, denn er gibt den Großvater wunderbar als einen weisen, warmherzige Mann, der als einziger Vitus etwas lehren kann, so dass dieser auch seine emotionelle Intelligenz entwickelt."

21. Dezember 2006 | VITUS • Kritik • Neues Deutschland

Für Marion Pietrzok ist VITUS ein Film für die ganze Familie: "Brav geradlinig, chronologisch erzählt, humorvoll, einfallsreich und durchperlt von der Musik: Schumann, Liszt, Ravel, Bach, Mozart u.a. So ist es nicht zuletzt die Musik, die die starke emotionale Intensität des Films speist. Teils wirkt er wie ein Dokumentarfilm, ein richtig spannender, teils hat er die beglückende Schönheit freundlicher Märchen, die in die Landschaft unserer heimlichen Wünsche passen, zur Idylle, in der man ein- und aufatmen kann. Er kommt ohne Gewaltszenen, ohne schießfreudige Verfolgungsjagden aus, und sagt doch, wie man sich wehren kann gegen die Zumutungen der Welt."

17. Dezember 2006 | VITUS • Kritik • br-online.de

Für Thilo Wydra variiert das Drama "zwischen Komödiantischem und Ernstem, zwischen Leichtem und Schwerem. Zwischen Realem und Märchenhaftem. Hier und da ist die Geschichte, zu der Fredi M. Murer zusammen mit Peter Luisi und Lukas B. Suter das Drehbuch verfasst hat, etwas zu redlich bemüht, ist das Gutmensch-Anliegen etwas zu plakativ-offensichtlich. Das wirkt mitunter etwas störend und tut den partiell poetischen Momenten ein wenig Abbruch. Der Film ruht bei alledem auf seinen beiden Säulen, auf dem Darsteller des 12-jährigen Vitus, Teo Gheorghiu, und dem wunderbaren Bruno Ganz. Die schönsten Szenen sind denn auch jene mit dem Großvater. Sie sind der Kern von Murers Schweizer Entwicklungsdrama."

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