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BLACK CHRISTMAS

BLACK CHRISTMAS

Regie Glen Morgan
Kinostart 21.12.2006

Kritiken • BLACK CHRISTMAS

21. Dezember 2006 | BLACK CHRISTMAS • Kritik • Berliner Zeitung

Das Remake fällt blutiger aus als die Vorlage, stellt Philipp Bühler fest. "Das ist zeitgemäß und war von Produzent James Wong und Regisseur Glen Morgan, beide maßgeblich Verantwortliche der Teenie-Todesfallen-Trilogie FINAL DESTINATION, nicht anders zu erwarten. Figurenzeichnung und Spannungsaufbau sind von bestechender Schlichtheit, aber als visuelles Trashfest hat der Film Qualitäten. Die weihnachtlich satten Farben bereiten einen geradezu dekadenten Augenschmaus, schräge Perspektiven passen zum schrägen Film. Kurz und gut: BLACK CHRISTMAS gehört zu jener Sorte Kintopp, das auf Fantasy-Festivals Beifallsstürme auslöst, und hinterher will es wieder keiner gewesen sein."

21. Dezember 2006 | BLACK CHRISTMAS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal vergleicht den Film mit dem Original. "Die Paranoia der Nixon-Ära ist in diesen Remakes allerdings einer fatalistischen Akzeptanz der Machtlosigkeit gegenüber dem Bösen gewichen. So verzichtet Glen Morgan bei seinem Remake von Bob Clarks epochalem Slasher-Film BLACK CHRISTMAS dann auch ganz bewusst auf die Spannungsdramaturgie des Originals. In Clarks Variation der Schauermär vom Schwarzen Mann glichen die Morde und ihr Vorspiel noch subtilen Symphonien des Schreckens. Morgan hat sie in wüste Grand-Guignol-Nummern verwandelt, die dazu einladen, lustvoll in den drastischen Gore-Effekten zu schwelgen."

19. Dezember 2006 | BLACK CHRISTMAS • Kritik • film-dienst 26/2006

Ulrich Kriest ist enttäuscht über das Remake: Es ist "nicht nur ohrenbetäubend, sondern geizt auch nicht mit drastischen Unappetitlichkeiten. "So schleppt sich BLACK CHRISTMAS ebenso mühsam wie aufdringlich dahin, und selbst der entscheidende dramaturgische Twist kommt nicht überraschend, sondern ist viel zu schnell bereits abzusehen und verpufft entsprechend wirkungslos. Dass sich der Film, eigentlich unüblich in diesem Genre, kein offenes Ende erlaubt, dürfte in diesem Fall den akustisch malträtierten und intellektuell unterforderten Zuschauer dann doch beglücken: Mit einer Fortsetzung ist hoffentlich wohl nicht zu rechnen."

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