| Regie | Christopher Nolan |
Philipp Bühler sah einen ordentlichen Polizeifilm mit konventioneller Handlung und Moral, konventionell hohem Budget und drei Oscar-Preisträgern als Hauptdarstellern. "Wo jedoch bleibt der cineastische Mehrwert? Nolans müde Schlafmetapher würde so wenig halten wie Dormers selbst gebasteltes Rollo, wäre da nicht Al Pacino, im Herzen seit jeher ein einsamer Jäger, ein pessimistischer Cop seit SERPICO (1973). Sein Schlafzimmerblick fesselt selbst dann, wenn der Film in der perfekt inszenierten Kälte zu erfrieren droht."
Christian Aust spricht mit Robin Williams über die Schurken, die er spielen muss.
Martin Schwickert hat sich von Al Pacino überzeugen lassen. Er "ist kein Mann schauspielerischen 'Understatements', aber hier fährt er die Triebwerke herunter und kommt derart überzeugend auf den Hund, dass man glaubt, in der Tiefe seiner Augenringe versinken zu müssen. Selbst Robin Williams überzeugt als gewiefter Fiesling. In MEMENTO war es der klug gebaute Plot, der mit der hypnotischen Optik verschmolzen ist. Hier ist es Pacinos schauspielerische Präzision, die zusammen mit dem stringenten visuellen Konzept eine enorme filmische Sogwirkung freisetzt."