Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

CATCH A FIRE

CATCH A FIRE

Regie Phillip Noyce
Kinostart 18.01.2007

Kritiken • CATCH A FIRE

18. Januar 2007 | CATCH A FIRE • Kritik • Berliner Zeitung

Altmeisterlich routiniert inszeniert ist der Thriller für Carmen Böker; CATCH A FIRE bietet eine "recht behagliche Versöhnungsgeste. Phillip Noyce will das Gute loben, doch leider gelingen ihm ausgerechnet in der Illustration des Bösen die visuell unverbrauchteren, sehr viel stärker wirkenden Kinomomente: Patricks machtvoller Gegenpart, Oberstleutnant Nic Vos von der nationalen Sicherheitsbehörde, wird von Tim Robbins mit einer freundlichen und darin ganz besonders kaltschnäuzigen Grausamkeit glänzend gespielt."

18. Januar 2007 | CATCH A FIRE • Kritik • Die Tageszeitung

Für Bert Rebhandl bliebt das System unsichtbar, Politik wird zur Männerfeindschaft. "Die Apartheid war allerdings keine Privatsache einiger weißer Rassisten, sondern ein Gesellschaftssystem, das auf Ideologie und Ausbeutung beruhte. Dies ist in CATCH A FIRE nur am Rande bedeutsam. Der Film führt deutlich die Probleme des historischen Epos vor Augen: Einerseits braucht jede Geschichte möglichst prägnante Figuren, andererseits ist die Vermittlung zwischen der individuellen und der kollektiven Ebene die eigentliche Herausforderung. CATCH A FIRE setzt an die Stelle dieser Vermittlung eine Mischung aus Folklore und Popkultur."

18. Januar 2007 | CATCH A FIRE • Kritik • Der Tagesspiegel

Bei Daniela Sannwald wurden nach der Eingangssequenz die Erwartungen nicht erfüllt. "CATCH A FIRE könnte ein sehr guter Film sein, wären da nicht die kitschig-folkloristischen und musikseligen Momente, die Macho- und Guerilla-Klischees, die ihn ein wenig unterminieren. Allzu politisch hat man's in Hollywood offenbar nicht gern bei Südafrika-Filmen, schließlich gilt es immer, auch auf die touristischen Sehnsüchte des Publikums zu spekulieren."

16. Januar 2007 | CATCH A FIRE • Kritik • film-dienst 02/2007

Allzu belanglos findet Jörg Gerle den Film. Er kommt aus "ohne Biss, dafür mit einer diffusen Moral und endet ausgerechnet in dem Moment, wenn die Beziehung zwischen dem Folterer und dem Gefolterten wirklich spannend wird. Mit Ende der Apartheid treffen die beiden erneut aufeinander; und Aspekte wie Schuld und Sühne, Hass und Vergebung wären in diesem Zusammenhang spannender gewesen als die zuvor solide erzählte Rebellengeschichte, die obendrein noch an ihrem pathetischen und nicht gerade logischen Finale krankt. Politisch korrektes Kino über Südafrika zu machen, ist heutzutage keine Leistung mehr, wenn man den wirklichen Konfliktherden einer Geschichte so konsequent aus dem Weg geht wie Phillip Noyce."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,66426