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PEER GYNT

PEER GYNT

Regie Uwe Janson
Kinostart 14.12.2006

Kritiken • PEER GYNT

14. Dezember 2006 | PEER GYNT • Kritik • Der Spiegel

Jenny Hoch ist begeistert: "Das Erstaunliche an dieser federleichten Adaption ist, dass Ibsens Stück so ganz anders klingt, als man es von den Theaterbühnen her gewohnt ist: Modern statt moralisch, poetisch statt pompös, zart statt zerrüttet. ... Der Gynt-Film macht Eindruck, und das ist vor allem ein Verdienst des Hauptdarstellers Robert Stadlober (CRAZY, SONNENALLEE). Er ist kein negativer Held wie in der Vorlage, sondern ein schwärmerischer Träumer, ein lebenshungriger Jugendlicher auf der Suche nach sich selbst. Er weigert sich, die triste Realität anzuerkennen und träumt sich lieber in eine Phantasiewelt."

13. Dezember 2006 | PEER GYNT • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Katrin Bettina Müller entschlackt der Regisseur die Vorlage, verdeckt aber die die Kraft des Dramas durch Großaufnahmen und Musik im Überfluss. "Allein die Mittel, mit denen er an der Intensität des Gefühls arbeitet, wie eben Großaufnahmen und Musik, sind dann in Film und Fernsehen doch eher die handelsüblichen Formen. Das Theater kann sich solches gar nicht leisten; es muss die Distanz zum Zuschauer immer auf andere Art überwinden."

13. Dezember 2006 | PEER GYNT • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann funktionert das Stück auch heute als cooler Film. "Wer hätte gedacht, dass sich der alte Ibsen so mühelos aktualisieren lässt? Dass seine komplizierten Verse so cool klingen können, etwas schnoddrig, jeder Satz eine Pointe? Und dass dieser Peer, Weltliteratur, Mythengestalt, der 'nordische Faust', ebenso selbstverständlich von heute sein kann wie seine Theater- Kollegen Baal und Lulu? "

07. Dezember 2006 | PEER GYNT • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz schreibt ein Porträt über den Hauptdarsteller Robert Stadlober.

07. Dezember 2006 | PEER GYNT • Kritik • film-dienst 25/2006

Der Ton dieses Dramas ist laut Alexandra Wach: Lüge und Selbstbetrug, Liebe und Erlösung, Wirklichkeit und Märchenwelt in eins gesetzt, ineinander geblendet. "Das Ineinander verschiedener Erzählstränge und eine raffinierte Musikdramaturgie unter Verwendung der berühmten Hauptmotive von Edvard Grieg dominieren seine entrückte Sicht auf Ibsens Werk. Dabei ersetzt die Musik allzu oft den dramatischen Impuls, behauptet emotionale Abgründe, die der Inszenierung abgehen. Die Kamera steckt der zeitlosen Geschichte allerlei visuelle Glanzlichter auf, mit stimmungsvollen Unterwasser-Aufnahmen und einer Farbdramaturgie, die das sommerliche Flair der Schauplätze betont."

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