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LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN

LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN

Regie Nancy Meyers
Kinostart 14.12.2006

Kritiken • LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN

15. Dezember 2006 | LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN • Kritik • Der Spiegel

Filmreife Flirts sah Christian Buß. "Dass Meyers in ihre Verbeugung vor dem alten Studiosystem Hollywoods einige hübsche Spitzen gegen die gegenwärtige Wertschöpfungsmaschinerie der Filmindustrie eingestreut hat, zeugt von einer gewissen Selbstironie. So wird hier gegen das Kalkül gewettert, mit der heute Blockbuster in die Kinos gedrückt werden. Gleichzeitig beweist sich aber eben auch Meyers, deren Komödien über eine Milliarde Dollar eingespielt haben und die auf diese Weise zu Hollywoods leading lady in Sachen Regie avancierte, eine beachtliche Geschäftstüchtigkeit."

15. Dezember 2006 | LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald zählt die Ingredienzien dieser Weihnachtsgeschichte auf. "Man nehme ein leicht angetrocknetes englisches Früchtchen sowie eine verrückte kalifornische Nuss. Man vermische sie und würze das Durcheinander mit pikanten Männergeschichten, schmecke das Ganze mit nicht zu wenig Brandy ab, gebe reichlich Zucker hinzu und vermenge die Zutaten mit Schmalz, auf dass sie sich wohl zueinanderfügen."

14. Dezember 2006 | LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN • Kritik • Berliner Zeitung

Für Philipp Bühler gab es fast keinen Ausrutscher auf dem Schmalz. "Meyers' Drehbuch liefert eine gut geschriebene amerikanische Liebeskomödie mit der richtigen Dosis Schmalz, ohne tiefere Erkenntnisse, sowie - hier dreht sich schließlich alles um Parallelhandlungen - ohne den beißenden Geschlechterwitz vergleichbarer britischer Produktionen. Dafür sind die Schauspieler durch die Bank sympathisch, wobei auch hier wieder die Briten ihre amerikanischen Kollegen locker in den Schatten stellen."

14. Dezember 2006 | LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN • Kritik • Die Tageszeitung

Ein "chick flick" mit recht simplen Lebenslektionen sah Barbara Schweizerhof. "Leider gehört chick flick zu jenen Begriffen, die in der sinngemäßen Übersetzung ihre Stimmigkeit verlieren: "Mädchenfilm" klingt viel zu brav und bringt die schlüpfrige Hochglanzglätte des Genres nicht gut auf den Punkt. LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN - daran lässt schon der Titel keinen Zweifel - ist ein chick flick reinsten Wassers. Jede weitere Kritik erübrigt sich damit im Grunde, da das Zielpublikum mit dem Hinweis auf die Besetzung - Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law - und das feiertägliche Setting - zwei Frauen tauschen zu Weihnachten die Wohnungen - sich ausreichend informiert fühlt. Alles Weitere ist Schema F."

14. Dezember 2006 | LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Sascha Westphal träumt die Regisseurin "von einer Wiedergeburt der der goldenen Ära der Traumfabrik. Doch so sehr sich ihre Heldinnen auch bemühten - die Fußstapfen von Katherine Hepburn oder Lauren Bacall waren zu groß für sie. In diesem Moment von LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN aber, in dem Arthur Iris das Leben mit dem Kino erklärt, kommen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität auf wundersame Weise zusammen. Indem Nancy Meyers ihrer größten Sehnsucht ohne jeden Vorbehalt Ausdruck verleiht, lässt sie diese Wirklichkeit werden. Doch letztlich ist es Kate Winslet, die dies erst möglich macht."

10. Dezember 2006 | LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN • Kritik • br-online.de

Gunnar Mergner ist begeistert. Die Regisseurin "hat diese weihnachtlich-emotionale Spontanheilung mit märchenhafter Naivität geschrieben und mit einer Riesenportion Herz inszeniert. Vor allem hat sie Cameron Diaz und Kate Winslet völlig von der Leine gelassen. Die beiden Leading Ladies wirken wie befreit im expressiven Gefühlstaumel, und zwischen Weinkrämpfen, Luftgitarrentanz und Jubelsprüngen ist es vor allem Kate Winslet, die jede Gefühlsregung schmerzlich echt aussehen lässt. ... LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN ist wie eine filmische Tasse Glühwein: Viel Zucker und ausreichend Alkohol, der das klare Denken betäubt, führen zu einem wohlig-weggetretenen Zustand."

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