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ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER

ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER

Regie Stefen Fangmeier
Kinostart 14.12.2006

Kritiken • ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER

15. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Jürg Zbinden ist enttäuscht: "Hollywood setzt auf farbenprächtige Bilder und digitale Perfektion. Saphira ist ein unwahrscheinliches Wesen, eine Kreuzung aus Bambi, Frankenstein und Schni Schna Schnappi. Übergossen ist das kindische Abenteuer mit klebriger Filmmusik von Patrick Doyle. Viel Zucker konserviert die langweiligen Zutaten bis zum zweiten Teil."

14. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Berliner Zeitung

Gleich mit drei Teilen droht das Fantasy-Epos, schreibt Wolfgang Fuhrmann. "Natürlich ist es leicht zu sehen, welche mythischen Archetypen Christopher Paolini reaktiviert hat - und meistens schimmert auch das unmittelbare Vorbild (STAR WARS, HERR DER RINGE, HARRY POTTER) mehr als deutlich durch .... Tatsächlich verliert der Film erst mit dem Auftreten des Drachen seine matte RTL-Vierteiler-Ästhetik, die Flugeffekte sind wirklich spektakulär, wie auch nicht anders zu erwarten."

14. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Die Tageszeitung

Die Handlung verläuft streng schematisch, kritisiert Dietmar Kammerer. "Bösewicht schickt Schergen aus, Held verteidigt sich, Schergen kehren mit leeren Händen zurück und werden von ihrem cholerischen Chef abgewatscht. Die Darsteller agieren hölzern, als wollten sie es um jeden Preis vermeiden, lebendiger zu wirken als das Prunkstück des Films, ein computeranimiertes Drachenweibchen. Bevor Regisseur Stefen Fangmeier als Special-Effects-Mann in Hollywood anheuerte, war er "Bildverarbeitungsspezialist" im Umfeld der amerikanischen Rüstungsindustrie. Das sieht man."

14. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Fantasy-Saga ohne Umschweife auf den Punkt, schreibt Bodo Mrozek. "ERAGON wie ein harmloses Märchen. Das will es offensichtlich auch sein. 'Sei zu drei Teilen ein Narr und zu einem Teil ein Held', lautet das immer wieder zitierte, wirklichkeitsfremde Motto, das dem Knaben Eragon (gespielt vom gänzlich unbegabten Ed Speleers) auf dem Weg gegeben wird. Dieses Mischungsverhältnis scheinen sich auch die Macher von „Eragon“ zu Herzen genommen haben. Fortsetzung folgt."

14. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Charme dieser Geschichte ist laut Heike Kühn der Drache. "Die Landschaftsaufnahmen, entstanden in Ungarn und der Slowakei, sind bezwingend, die Elfenprinzessin ist schön widerständig (Sienna Guillory), aus dem neuen Heldengesichtsvermieter Ed Speleers kann noch ein Schauspieler werden. Der König der Schauspielkunst bleibt John Malkovich als schurkischer Galbatorix. Ein Oscar sollte allerdings für die Ausstattung herausspringen. Kym Barrett hat Kostüme geschaffen, die sowohl der Öko-Kriegerin Arya wie dem zwitterhaft zwischen Pelz und Schlangenhaut changierenden Galbatorix die Aura einer höchst eigenständigen Phantasie bewahren."

14. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Der Spiegel

Die Bestseller-Verfilmung hat große Effekte, niedliche Drachen und namhafte Darsteller - aber keine Seele, stellt Wiebke Brauer fest. "Doch es agieren natürlich auch Menschen. Abgesehen vom unbekannten Hauptdarsteller Ed Speleers (möge er unbekannt bleiben) sind es durchaus namhafte Schauspieler wie Robert Carlyle und Djimon Hounsou, Jeremy Irons als Brom oder John Malkovich als böser König. Charaktermime Irons ist allerdings allerspätestens seit "Dungeons and Dragons" Trash-verdächtig, und Malkovich wähnte sich wohl statt in einem B-Movie auf einer Theaterbühne und deklamiert jeden seiner Sätze inbrünstig. Zusammen mit den alles untermalenden Pauken und Trompeten, dem Drachenblut und dem blonden Helden rückt der Film zuweilen in Nibelungen-Nähe. Allein, es singt keiner. Immerhin."

10. Dezember 2006 | ERAGON - DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER • Kritik • Cinema

"Schon diese knappe Inhaltsangabe verdeutlicht, dass "Eragon"-Erfinder Paolini vor dem hemmungslosen Gebrauch der üblichen Genreklischees und Handlungsmuster keineswegs zurückschreckt, was dem Autor von der Kritik häufig vorgehalten wurde. Aber Fantasyfilme waren paradoxerweise nie ein Hort überbordender Originalität, da sie fest in die Vorgaben der klassischen Mythologie eingebunden sind."

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