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TAILOR MADE DREAMS

TAILOR MADE DREAMS

Regie Marco Wilms
Kinostart 07.12.2006

Kritiken • TAILOR MADE DREAMS

07. Dezember 2006 | TAILOR MADE DREAMS • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben sah ein impressionistisches Märchen mit starkem Bollywood-Akzent. "Dazwischen schlechter Gesang und schön lächelnde Frauen, und auch eine Reihe mehr oder weniger gelungener Begegnungen, die aber nie sichtbare Intensität entfalten. Überhaupt will sich Empathie in der locker dahinplätschernden Szenenfolge nicht so recht einstellen. Und auch Erkenntnisblitze, die sich aus der Konfrontation von filmgezeugter und echter Wirklichkeit, asiatischer und nordeuropäischer Kultur hätte ergeben können, bleiben aus. So ist TAILOR MADE DREAMS nur etwas für harte Bollywood-Fans."

07. Dezember 2006 | TAILOR MADE DREAMS • Kritik • Neues Deutschland

Der Film erzählt in Doku-Fiction-Manier vom Rundtrip des Schneiders, schreibt Caroline M. Buck. "Ähnlich wie der Film um den falschen Kasachen BORAT führt auch TAILOR MADE DREAMS nicht nur seinen Protagonisten auf die Reise durch einen fremden Kontinent, sondern auch dessen Bewohner vor der Kamera vor. TAILOR MADE DREAMS spielt zwar finanziell in einer anderen Liga. Dass sie ihrer rein geschäftlichen Urlaubsbekanntschaft ihre Visitenkarte anvertrauten, dürften aber einige der Kunden des Schneiders aus Bangkok mittlerweile bedauern. "

05. Dezember 2006 | TAILOR MADE DREAMS • Kritik • film-dienst 25/2006

Für Hans Messias funktioniert der Film nicht. Grund sind das Sujet und die Protagonisten. Er "bedient sich der Stilmittel und Farben des Bollywood-Films, und so wird bei den Liedern und Tänzen nie so recht deutlich, ob sie das Innenleben Issars oder seinen augenblicklichen Seelenzustand spiegeln, oder ob sie das Genre grundsätzlich ironisieren wollen. Für letzteres fehlt freilich die spielerische Überhöhung, und so erwecken diese Szenen den Eindruck, als hätte sich eine Truppe von überambitionierten Laienspielern zuviel zugemutet und bliebe auf halbem Weg zur Parodie stecken. Ähnliches gilt für den selbstbewussten Hauptdarsteller, der sich stets in den Mittelpunkt drängt und von seinen Entertainer-Qualitäten überzeugt ist, ohne welche zu haben."

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