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NICELAND

NICELAND

Regie Fridrik Thor Fridriksson
Kinostart 07.12.2006

Kritiken • NICELAND

07. Dezember 2006 | NICELAND • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann fühlt sich vom Regisseur schlau und liebevoll ausgetrickst. "Der isländische Regisseur Fridrik Thor Fridriksson bringt uns am Anfang seines Films NICELAND erstmal zum Lachen. Er wird es noch öfter tun. Das ist sein schlauer, liebevoller Trick, damit wir ihn ernst nehmen. Er hat seinen Film mit geistig Behinderten gedreht, ohne aber deren Behinderung zum Thema zu machen. Er braucht ihre Art zu denken, zu reden, zu handeln, um frei von der Beschränktheit des gesunden Menschenverstandes wieder grundsätzlich werden zu können. Fridrik Thor Fridriksson fragt nämlich nach dem Sinn des Lebens."

07. Dezember 2006 | NICELAND • Kritik • Frankfurter Rundschau

Katja Lüthge faßt ihre Kritik wie folgt zusammen: "Fridrik Thor Fridrikssons ganze Sympathie gehört dabei seinen hinreißend naiv agierenden Schauspielern. Dem ansonsten gesichtslos und grau inszenierten Niceland nehmen sie so die trostlose Spitze. Es lohnt sich in jedem Fall, diesen sagenhaften Figuren zu lauschen."

05. Dezember 2006 | NICELAND • Kritik • film-dienst 25/2006

Der Weg ist das Ziel – kein origineller, aber ein weiser Grundsatz. Er passt zur Weisheit des nur scheinbar einfach gestrickten Films, schreibt Jens Hinrichsen. "Einfühlsam nimmt Fridriksson nun einmal mehr eine ungewöhnliche Perspektive ein. Der Blickwinkel eines jungen Mannes mit Down-Syndrom färbt und 'verrückt' in NICELAND die Alltagserfahrungen der Normalos, was im Wortspiel des Titels anklingt: In konkreten Locations in Island gedreht, scheint der Film doch in einer Art modernem Sagenreich zu siedeln, dessen Klima von gefühlten Temperaturen bestimmt ist. Das emotionale Thermometer pendelt zwischen 'Nice' und 'Ice', zwischen dem Hochgefühl der Verliebtheit und dem absoluten Gefrierpunkt in der Ehe von Jeds Eltern."

04. Dezember 2006 | NICELAND • Kritik • br-online.de

Thilo Wydra betrachtet den Film als eine Art Parabel, auf die ewige Suche des Menschen nach der Sinngebung dieses Lebens. "Ein kleiner Film, ein kleines Drama, das für seine Protagonisten doch so sehr große Bedeutung hat. Das ist manchmal auch etwas spröde und trocken gehalten, und manchmal leise humorig und charmant. Und Fridriksson, der hier das Drehbuch von Huldar Breidfjord inszeniert hat, er gibt dem Zuschauer mit auf den Weg, dass der eigentliche Sinn des Lebens in jedem selbst liegt, und darin, was er aus seinem ureigenen Leben gestaltet. Vielleicht sind derart existentielle Fragestellungen ja so einfach zu beantworten - und doch so schwer umzusetzen."

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