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ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ...

ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ...

Regie Catherine Hardwicke
Kinostart 07.12.2006

Kritiken • ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ...

08. Dezember 2006 | ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Für Charles Martig gehört der Film "zu jener Form von Bibelverfilmungen, die sich der historischen Distanz zwischen den Bibeltexten und unserer heutigen Zeit nicht bewusst sind. Dem Gewicht der Bildtradition kann sich der Film bei der Geburt Jesu nicht mehr entziehen: Eine typische Weihnachtskrippe erscheint. In diesen Momenten handelt es sich um religiöses Erbauungskino, das weihnachtliche Stimmungen erzeugt. Doch die Andacht will sich nicht richtig übertragen. Die Schlusssequenzen sind schablonenhaft geraten. Auch die Symbolsprache wirkt teilweise aufgesetzt."

07. Dezember 2006 | ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein bewegtes Krippenspiel sah Juliane Schäuble. Der Film "ist schlicht eine brav erzählte, herzerwärmende Geschichte, mit berückenden Landschaftsbildern – kein Meisterwerk, aber passend zur Weihnachtszeit. Missioniert wird dadurch wohl niemand, vor den Kopf gestoßen aber ebenso wenig. ... Der Film beschränkt sich aber nicht auf die Nacherzählung der bekannten Weihnachtsgeschichte. Im Mittelpunkt steht die schwierige Beziehung von Maria und Josef, die laut Drehbuchautor Mike Rich 'zwei ganz normale Menschen' waren."

06. Dezember 2006 | ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler denkt, daß die in der Sache knappen Evangelien als Drehbücher sowenig taugen wie der insgesamt konventionelle Ansatz. Der Film ist "kaum mehr als ein Krippenspiel, gedacht für all jene, die um so etwas auch sonst keinen großen Bogen machen. Eine dreiköpfige Comedy-Truppe aus dem Morgenland sorgt für die Unterhaltung, der böse König Herodes fürs Drama - vor einer künstlerischen Interpretation irgendeiner Art, wie Gibson sie mit PASSION herausforderte, braucht sich hier keiner zu fürchten. Weder die Gläubigen, die mit erbaulichem Bibelstoff in den letzten Jahrzehnten wahrlich nicht verwöhnt wurden, abgespeist mit TV- und Videoproduktionen weit niedrigeren Standards; noch die weltlichen Kräfte in der Angst vor dem Jesus-Komplott."

05. Dezember 2006 | ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... • Kritik • film-dienst 25/2006

Allzu harmlos und rein illustrativ ist der Film für Oliver Rahayel. Er zeigt das biblische Geschehen hübsch und familientauglich, ohne dem Stand der theologischen Forschung Achtung zu schenken. "Man fühlt sich zurückversetzt in jene Jahrhunderte, da Hof- und Lohnmalern keinerlei Abweichung von der offiziellen Ikonografie zugestanden wurde. Stattdessen wird man mit computergenerierten Hintergründen und ungleich simpleren Dialogen lächelnder Gutmenschen eingedeckt, die wie mit angezogener Handbremse agieren; oft erinnern nur die regelmäßigen Überfälle römischer Soldaten noch an den historischen Kontext. Die pralle Bilderfülle des an sich experimentierfreudigeren Kameramanns Elliot Davis lässt keinen Raum für eigene Gedanken."

04. Dezember 2006 | ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... • Kritik • br-online.de

Laut Margret Köhler wartet der Film mit einem äußerst einfachen Realismus auf. "Der Film hält sich nicht mit philosophischen Reflexionen oder gar intellektuellen Abstraktionen auf, sondern richtet sich primär an ein Publikum, das sich wild entschlossen auf den Heiligen Abend und die Bescherung einstimmen will, und an sehr junge Zuschauer, die hier einen bunten Blick in den schweren Alltag der damaligen Zeit erhalten. Ohne religiöse Gefühle verletzen zu wollen: wenn am Ende Maria und Joseph samt Kindelein unterm nächtlichen Himmel durch die Wüste nach Ägypten pilgern und der Sound von Stille Nacht erklingt, ist die Grenze zum Kitsch allerdings schon lange überschritten."

19. Oktober 2006 | ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Richter ist die 16jährige Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughes zu schnell erwachsen geworden.

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