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SEVERANCE

SEVERANCE

Regie Christopher Smith
Kinostart 30.11.2006

Kritiken • SEVERANCE

30. November 2006 | SEVERANCE • Kritik • Der Spiegel

Laut David Kleingers wird in SEVERANCE jegliche Subtilität wegrationalisiert und mit brachialer Gewalt in neue Regionen der Jobhölle vorgestossen. "Denn obwohl das gut aufgelegte Ensemble dem Massaker mit steifer Oberlippe und dem charmant-albernen Gestus der englischen "Carry On"-Komödien aus den sechziger Jahren begegnet, widersprechen einige der äußerst grafischen Grobheiten der satirischen Grundhaltung. Zumeist aber glückt die dramaturgische Gratwanderung; entsprechend aussichtsreich bewirbt sich SEVERANCE um den Posten der rabiatesten Horrorsause des Saison."

30. November 2006 | SEVERANCE • Kritik • Berliner Zeitung

Eine durchweg gelungene Mischung von Blutfaktor und britischem Humor sah Philipp Bühler. "Ganz so ernst soll man den Hinterwäldlerhorror gar nicht nehmen, aber leicht verdaulich ist Smiths Schlachteplatte eben auch nicht. Da wird - charmanterweise in Handarbeit, ohne schnöde Computerretuschen - gewürgt, gesägt und amputiert. ... Das hat nun irgendwas mit der Moral zu tun, für die hier aber so wenig Platz ist wie für das Bein im Kühlschrank. Sehr komisch."

30. November 2006 | SEVERANCE • Kritik • Der Tagesspiegel

SEVERANCE ist ein etwas anderes Slasher-Film, behauptet Bodo Mrozek. "Es fließt zwar viel Filmblut, nebenbei aber wird das Genre des Killers mit dem langen Messer ordentlich durch den Kakao gezogen. ... Danny Dyer als dauerbekiffter Internet–Junkie bringt Situationskomik in die blutige Jagd durch den Wald, und am Ende kommt zwischen den Mitarbeitern tatsächlich Teamgeist auf. Allerdings ist da – wie es sich für einen Slasher-Film gehört – vom ursprünglichen Team nicht mehr viel übrig. Jedenfalls nicht am Stück."

30. November 2006 | SEVERANCE • Kritik • Junge Welt

Peer Schmitt reflektiert über die Behauptung einer unhintergehbaren Verbindung von Film und Terror. "Der Witz des Films besteht vor allem darin, daß die Waffenhändler nacheinander durch die von ihnen promoteten Produkte getötet werden (deshalb der zynische Titel: SEVERANCE – "Abfindungszahlung"). Das ist auch als versteckte Selbstreflexion des Mediums zu verstehen: Der filmische Apparat wird mit den Spielzeugen der Waffentechnik gleichgesetzt, mit denen sich dieser Film seinen Spaß macht. Ein Spaß, der eine offensichtliche soziale Analogie kennt: Verschärfung des Managermotivationstrainings durch akute Lebensgefahr."

25. November 2006 | SEVERANCE • Kritik • br-online.de

So böse das Hickhack inszeniert ist, so blutig hat Christopher Smith die Splatter-Szenen gestaltet, schreibt Florian Kummert. "Diverse Granaten, Äxte und Fleischermesser kommen ausgiebig zum Einsatz, und eine Bärenfalle darf gleich fünfmal hintereinander zuschnappen, bis das Beinchen auch wirklich ab ist. Zartbesaitete Seelen seien vorgewarnt. Nicht immer gelingt die Balance zwischen Humor und Horror, doch über weite Strecken bleibt SEVERANCE überraschend fies, anarchisch und vor allem unkonventionell. Das Horrorgenre krankt oft an seiner Vorhersehbarkeit. Diesen Vorwurf kann man dem Zehn-Kleine-Negerlein-Spiel definitiv nicht machen, was Regisseur Christopher Smith hoch anzurechnen ist. Eine Horrorkomödie voll blutiger Lacher. Fans des Makabren werden ihre Freude haben."

25. November 2006 | SEVERANCE • Kritik • film-dienst 24/2006

Sascha Koebner ist enttäuscht: "„Severance“ wurde in der britischen Werbekampagne mit SHAUN OF THE DEAD verglichen, doch der Vergleich hinkt: David Wrights Horrorkomödie erkannte die ausgetrampelten Pfade des Genres und spielte geschickt mit der Erwartung des Zuschauers, um diese dann ironisch zu brechen und tatsächlich unvorhersehbare Bahnen einzuschlagen. Diese Raffinesse kann SEVERANCE nie bieten. Mit der Gruppe dezimieren sich auch die Dialoge, die Gags werden rarer, und die konventionelle Dreikampfdisziplin "Schreien, Laufen, Sterben" bestimmt das Geschehen. ... [Der Regisseur] trimmt sein Werk durch Gags auf Kurzweiligkeit, doch reicht sein Mut nicht aus, um den eklatanten Ermüdungserscheinungen des Genres entgegenzuwirken."

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