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LAST RESORT

LAST RESORT

Regie Pawel Pawlikowski
Kinostart 23.11.2006

Kritiken • LAST RESORT

25. November 2006 | LAST RESORT • Kritik • Die Tageszeitung

Mit feinem Gespür fürs Detail zeichnet Pawel Pawlikowskis einen Alltag, in dem die einfachsten Dinge umständlich werden, lobt Dietmar Kammerer. "Trotz des scharfen Windes, der durch diese Bilder bläst, zielt Pawlikowski nicht aufs Genre des britischen Sozialrealismus. Die traumgleiche, leicht surreale Qualität der meist weitwinklig eingestellten Bilder weitet den Blick in einer Geschichte, die immer wieder die Klischees solcher Situationen unterläuft, auch die von Opfer und Täter."

23. November 2006 | LAST RESORT • Kritik • Berliner Zeitung

Einen kleinen, hellen Vertrauensfilm sah Jan Brachmann. Einleuchtend ist diese Geschichte nicht, aber "man folgt dem Film, folgt seiner Geschichte von Anfang an ziemlich gern. Denn die Betonblocksiedlung in diesem grauen Seebad ist nur auf den ersten Blick eine Sackgasse des Lebensmuts. Der Regisseur und sein gleichfalls aus Polen stammender Kameramann Ryszard Lenczewski haben es nicht auf ein Fest der schlechten Laune angelegt. LAST RESORT ist kein Entfremdungs-, sondern ein Vertrauensfilm. Das Drehbuch war mehr skizziert als tatsächlich festgelegt. Pawel Pawlikowski hat seine Hauptdarsteller oft tagelang wie ein Dokumentarist bei Alltagssituationen mit der Kamera beobachtet und arrangierte viele dieser Szenen zu einer Geschichte. Das Werk organisierte sich selbst."

23. November 2006 | LAST RESORT • Kritik • film-dienst 24/2006

Unspektakulär nennt Hans Messias den Film. "Der bescheidene Film, der über bemerkenswerte Darsteller verfügt, überführt das große Erzählen in eine kleine dokumentarische Form. Dazu passt das Stilmittel der konsequent eingesetzten Schwarzblenden, die die Szenen klar voneinander trennen. Die Totalen verwaister Straßenzüge sprechen ebenso Bände wie die Halbtotalen, die die Protagonisten als Menschen ausweisen, die ihrer Situation hilflos ausgeliefert sind. Am eindrucksvollsten sind die betont inflationär eingesetzten Nahaufnahmen der Hauptdarstellerin Dina Korzun, die als junge Frau an sich und ihrem Schicksal (ver-)zweifelt, wobei das natürliche Mienenspiel jederzeit die Seele der Figur spiegelt."

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