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EDEN

EDEN

Regie Michael Hofmann
Kinostart 23.11.2006

Kritiken • EDEN

23. November 2006 | EDEN • Kritik • Berliner Zeitung

Leni Höllerer interviewt Moderatorin Charlotte Roche ihr Filmdebüt als Kellnerin in EDEN.

23. November 2006 | EDEN • Kritik • Die Tageszeitung

Cristina Nord spricht mit Charlotte Roche über kalten Spinat, Musikfernsehen und Schauspielerei.

23. November 2006 | EDEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Liebe im Film braucht einen Auslöser – einen Blick, einen Brief, ein Wort, eine Tat. Stierhoden waren noch nicht oft dabei, schreibt Sebastian Handke. "Über weite Strecken ist EDEN ein wirklich schöner Film. Es herrscht eine verhaltene, märchenhafte, etwas skurrile Atmosphäre. Der Koch und seine Muse haben beide ein Restgeheimnis, von dem der Zuschauer nichts erfahren wird. Einen solchen Film zu einem Abschluss zu bringen ist nicht einfach. Michael Hofmann (SOPHIIIE!) entscheidet sich leider für den einfachsten Weg – und zerstört beinahe alles. Was so behutsam begann, nimmt kurz vor Schluss Fahrt auf und mündet sehr unglücklich in ein Dorfdrama von der Fernsehfilm-Stange – ein vulgärer Abgang für ein ansonsten gelungenes Bouquet."

23. November 2006 | EDEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal schreibt in Essen-Metaphern: "Auf das leichte, die Phantasie anregende Entree, das Eden und Gregor nach allen Regeln der Komödie zusammenführt, folgt ein traumhafter erster Gang, der mit seiner leicht exotischen Note der aufblühenden Freundschaft etwas Märchenhaftes verleiht. Er weicht einem deutlich schwereren und komplexeren zweiten Gang, der uns zusammen mit Eden und Gregor aus dem Himmel zurück auf die Erde, in die erdrückende Enge der Kleinstadt zurückholt. Schließlich wartet dann noch in Gestalt eines zuckrigen Epilogs ein Dessert auf den Betrachter, das einen Ausgleich von Himmel und Erde, Märchen und Drama verspricht. Allerdings steht und fällt ein Film wie ein aufwändiges Menü mit seinen Zutaten."

23. November 2006 | EDEN • Kritik • film-dienst 24/2006

Für Ulrich Kriest ist EDEN "ein leiser Film auf dem schmalen Grat zwischen urbaner Legende und realistischer Milieuzeichnung, der bei der Figurenpsychologie mehr auf Blicke und kleine Gesten als auf große Worte vertraut. Insofern passt er vorzüglich in die Linie aktueller deutscher Filme wie SEHNSUCHT, PINGPONG oder SOMMER 04, wenngleich hier noch deutlich Subtexte angelegt sind. Darsteller wie der abgründige Josef Ostendorf, der stenzhafte Devid Striesow, der stets bedrohliche Manfred Zapatka und Charlotte Roche, die hier entschieden gegen ihr forsches Image besetzt ist, sind darstellerisch in der Lage, die Konflikte um Genuss, Gier, Intimität, Eifersucht, Kunst, Genie, Zugang und Vertreibung aus dem Paradies subtil eskalieren zu lassen – bis zur Katastrophe und zum bittersüßen Happy End."

20. November 2006 | EDEN • Kritik • br-online.de

Zärtlich nennt Margret Köhler die Geschichte. "Es ist ansteckend, Ex-MTV-Moderatorin Charlotte Roche in ihrer ersten Hauptrolle zu beobachten, wie sie gierig Stierhoden verschlingt oder sich an kleiner Kräuterauswahl berauscht und zunehmend glücklicher dreinschaut. Und Gregor kann sein Glück kaum fassen, das geliebte Wesen mit den tollsten Speisen zu versöhnen. Auch wenn es nur bei einem flüchtigen Kuss bleibt, liegt Sinnlichkeit in der Luft. Dazu eine Prise Poesie, ein Schuss Skurrilität und ein Hauch von Humor und fertig ist eine pikante Komödie à la BELLA MARTHA. Guten Appetit!"

17. November 2006 | EDEN • Kritik • Neues Deutschland

Grandios nennt Gunnar Decker den Film. "Seit einem Jahr ist Ostendorf an der Berliner Volksbühne engagiert, arbeitete dort schon mehrmals bei Christoph Marthaler. Etwas von der langsamen Marthaler-Zeit hat er mit in den Film hineingenommen. EDEN wird zu seinem Film – der unvermuteten Entdeckung eines neuen Schauspielertyps im deutschen Film. Groß, dick, introvertiert und also ohne sichtbare äußere Reaktionen – was soll daran schon verzaubern? Hier ist zu besichtigen, wie feinfühlig Kolosse sein können, wie bescheiden und aristokratisch zugleich im Gestus jemand seine Küchenkräuter zu ziehen vermag, als gelte es einer Wüste Leben einzuhauchen."

16. Oktober 2006 | EDEN • Kritik • Die Zeit

Matthias Greulich und Stefan Hossenfelder sprechen mit der Hauptdarstellerin Charlotte Roche.

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