"Mehr an einer melancholischen Selbstdarstellung als an einer argumentativen Auseinandersetzung mit der Todesstrafe interessiert, belässt Clint Eastwood die schleppende Handlung allzu sehr im unentschiedenen Bereich zwischen Krimi, moralischer Ehegeschichte und sozialem Kommentar.", schreibt Franz Everschor. "Der Wettlauf mit dem Tod, der nicht vor dem letzten Viertel des Films an Tempo und Ernsthaftigkeit gewinnt, erscheint mehr wie ein Vorwand denn wie ein Anliegen. Über lange Strecken herrscht jedenfalls der Eindruck vor, daß weniger das Leid des Verurteilten als das Selbstmitleid des zufällig auf dessen Schicksal gestoßenen Reporters im Mittelpunkt steht."