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VOM SCHAUKELN DER DINGE

VOM SCHAUKELN DER DINGE

Regie Beatrix Schwehm
Kinostart 16.11.2006

Kritiken • VOM SCHAUKELN DER DINGE

17. November 2006 | VOM SCHAUKELN DER DINGE • Kritik • programmkino.de

Der Film verharrt nicht im Gefühl der Ohnmacht, findet Alexandra Kaschek. "Immer wieder vergisst man Höhns Leiden, auch wenn es stets in Erscheinung tritt, vielmehr nimmt man zunehmend seinen Blick auf die Dinge ein, lässt sich gerne von ihm verblüffen und überrumpeln: von seinen scharfzüngigen Kommentaren, seinem intelligentem Humor, der gnadenloser Resolutheit und der Melancholie, wenn er seine Kindheit im Elternhaus noch einmal revue passieren lässt oder ihn die "unverschämte Gesundheit der Rugbyspieler" fasziniert. Beatrix Schwehm zeichnet subtil und auf eine kluge zurückhaltende Weise das Portrait eines ungewöhnlichen Menschen, der es gelernt hat im Rhythmus des Schaukelns der Dinge zu leben."

16. November 2006 | VOM SCHAUKELN DER DINGE • Kritik • Die Tageszeitung

Birgit Krieger berichtet von der Premiere des Films.

16. November 2006 | VOM SCHAUKELN DER DINGE • Kritik • Berliner Zeitung

Der Blick der Regisseurin bleibt sachlich, sie nutzt die Schwäche ihrer Hauptperson nicht aus, lobt Carmen Böker. "Beatrix Schwehms Langzeitbeobachtung handelt nicht von Rigor, Tremor, Hypokinese und Akinese, vom symptomatischen Parkinson-Verlauf über Muskelzittern und -erstarren bis hin zur Bewegungslosigkeit. Und auch nicht von Therapien und ihren Prognosen. Es geht darum, wie Höhn so klarkommt mit dem Leben, wie er es sich neu eingerichtet hat."

15. November 2006 | VOM SCHAUKELN DER DINGE • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Wilfried Hippen ist dies "keine deprimierende Krankengeschichte, denn Höhn hat erstaunlich kreativ und mit bewundernswerter Energie die Herausforderung dieses Schicksalsschlages angenommen. ... Man sieht, wie der am Spielrand stehende Höhn auf die kraftstrotzenden jungen Körper der sich raufenden Rugbyspieler blickt. Der Film ist gefüllt mit solchen pointierten Momenten, die Höhn mit dem geborenen Instinkt eines guten Schauspielers durchaus auch selbst inszeniert. Wenn nötig, überschreitet der Film auch die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion."

09. November 2006 | VOM SCHAUKELN DER DINGE • Kritik • film-dienst 23/2006

Hans Messias hat beim Sehen des Films geahnt, "dass sich jede Mühe lohnt – dass die Dinge zwar schaukeln mögen (um das dem Titel zugrunde liegende De-Montaigne-Zitat zu paraphrasieren), dass man die Dinge aber auch schaukeln kann. Dies hat einem der Volksmund ja schon immer vorgeplappert, Beatrix Schwehm zeigt auf einfühlsame Weise jemanden, der dies auch beherzigt, sich auf vorbildhafte Weise im SCHAUKELN DER DINGE übt und sich trotz (oder auch wegen) seiner Krankheit, die Angst erzeugt, aber auch sehr viel Mut mobilisiert, auf der sicheren Seite weiß."

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