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CASINO ROYALE

CASINO ROYALE

Regie Martin Campbell
Kinostart 23.11.2006

Kritiken • CASINO ROYALE

01. Dezember 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Spiegel

Jan Distelmeyer schreibt einen Nachtrag ohne Nachtreten zu CASINO ROYALE: Der neue 007-Konsens im Feuilleton ist befremdlich angesichts der Ideenarmut, des latenten Rassismus und Sexismus des Films. "Die gepriesene neue Härte, mit der Bond ahnungslos weniger seiner eigenen Vergangenheit oder Identität als vielmehr seinen (eben nicht allzu) neuen Kino- und TV-Vorbildern hinterherrennt, geht einher mit der Rückkehr der Bond-Frauen zu alten Leisten, die sich über Aussehen, Wortwechsel und Opfer definieren. Es wird nicht mehr gekämpft (wie noch im zu Unrecht so bekrittelten STIRB AN EINEM ANDEREN TAG), sondern gelitten; Vesper Lynd opfert sich gleich zweimal, und beide Male, natürlich, für einen Mann, den sie liebt. Diese stereotype Tragik weiblicher Bestimmung ist das neue alte Gadget, an dessen Seite sich ein weiteres gesellt."

24. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Spiegel

Den bösen Deutschen gibt's nicht mehr: Siegfried Tesche bietet einen Rückblick auf deutsche Schauspieler in den 007-Filmen.

24. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge spricht mit Daniel Craig über den neuen, menschlicheren James Bond, den er verkörpert.

23. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Die Tageszeitung

Viele Kritiker veröffentlichen ihre Meinungen darüber, wer der beste James Bond ist.

23. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad ist dem Schauspieler Daniel Craig begegnet.

23. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • epd-Film 12/2006

Hans Schifferle sieht in CASINO ROYALE einen gelungenen Neustart der Serie. "Martin Campbells CASINO ROYALE, die neue Verfilmung des ersten Bond-Romans von Ian Fleming, ist in mancher Hinsicht ein Neustart, vor allem natürlich wegen der Wiedergeburt des James Bond in Gestalt von Daniel Craig. Craig gibt den Bond weder als Playboy noch als smarten Gentleman wie seine Vorgänger. Er spielt ihn mit starker körperlicher Präsenz, viele Facetten britischer Männlichkeit andeutend. Ein wenig Oliver Twist, ein wenig T.E. Lawrence, ein bisschen schmutziger Macho, ein bisschen durchtriebener britischer lad: all diese Wurzeln blitzen in seiner Bond-Interpretation auf."

23. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Berliner Zeitung

In den legendären Filmstudios am Stadtrand von London wurden fast alle 007-Streifen gedreht in spektakulären Kulissen - Gerhard Midding hat das Studio besucht.

23. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • film-dienst 24/2006

Jörg Gerle lobt den Rückkehr zur Körperlichkeit. "Der neue James Bond steigt zwar auch in schnelle Autos, benutzt aber lieber seinen trainierten Körper, um den Gegner zur Strecke zu bringen. Das dürfte jene Zuschauer enttäuschen, die mit Bond auch das Kuriositätenkabinett des Obererfinders "Q" assoziieren; der Humor, der in dessen überdrehten Erfindungen immer mitschwang, ist nun weitgehend auf der Strecke geblieben. CASINO ROYALE ist zwar hier und da wortwitzig, was in erster Linie am köstlichen Geplänkel zwischen Bond und seiner Kollegin Vesper Lynd liegt; ansonsten aber überwiegt ein rauer Tonfall. Daniel Craig gibt seinem Charakter jene Härte zurück, die er bei Fleming hatte, eine Kälte (auch gegenüber dem weiblichen Geschlecht), die mitunter erschreckt, dem Charakter aber auch eine interessante Tiefe und Ambivalenz verleiht."

22. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Die Tageszeitung

Die Unübersichtlichkeit des Bösen reicht völlig aus, um das Geschehen für CASINO ROYALE souverän in Szene zu setzen, meint Harald Fricke. "Ohne die irrwitzigen Wendungen und Schnörkel, die 007-Filme immer ein bisschen wie eine Parodie auf den Spionage-Muff des Kalten Krieges aussehen ließen; aber eben auch ohne die tollen Gadgets und den lässigen Snobismus, die bislang zur Marke Bond gehörten. ... Selbst das Pech in der Liebe hat in CASINO ROYALE Methode ... Insofern ist der Bond von gestern im Bond von heute angelegt. Fragt sich nur, wie Craig den Bond von morgen bewältigen wird."

22. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist schon ganz neugierig auf den nächsten Teil. "Nun aber endlich zu Craig, diesem athletischen Star, der doch am meisten Furcht einflößt, wenn er einfach nur am Spieltisch sitzt und sein unberechenbares Gesicht einsetzt. Seit Sean Connery ist dies der erste Bond, der eine ganz entscheidende Qualifikation für die Rolle mitbringt: Er könnte auch den Schurken spielen. Manchmal erinnert er direkt an Vladimir Putin. In seinem fürchterlichsten Wutausbruch fährt er gar einen Kellner an, es sei ihm gänzlich egal (er benutzt dafür einen Kraftausdruck), ob ein Martini gerührt oder geschüttelt werde. Wie tief die Brutalität in den Knochen dieses Typen sitzt, das erklärt diese nachgereichte Vorgeschichte mit drastischen Mitteln."

22. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Daniel Craig feiert seinen glorreichen Einstand als Filmagent James Bond, schreibt Andreas Maurer. "Dieser offiziell sechste 007 ist der erste seit Sir Sean Connery, dem man den Martini-gekühlten Killer ebenso abnimmt wie den Ladykiller - obschon er nackt auf einen Stuhl gefesselt (wenn in der berüchtigten Folterszene seine «Kronjuwelen» grün und blau gepeitscht werden) eine bessere Figur abgibt als im massgeschneiderten Smoking ... Weil die Drehbuchautoren (und der angemietete Regisseur Martin Campbell) sich bei der Adaption von Ian Flemings Ur-Bondiade auf die ursprünglichen Spielregeln besonnen haben: körperbetonte Action und Cocktailkleider, kesses Spionieren und Konversieren ..."

20. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Für die Casting-Agentin Annette Borgmann war die Arbeit an den Film etwas ganz Besonders: Siegfried Tesche berichtet.

20. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal porträtiert kurz die Neue an der Seite von 007: Eva Green.

19. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Wer ist James Bond, fragt sich Sebastian Handke: Er ist Patriot, viel reisender Agent und ein Frauenheld. Einer, der durch Betten und über Leichen geht. In CASINO ROYALE zeigt er, dass auch er verwundbar ist. "Craig kehrt mit seiner schnörkellosen Bond-Interpretation zu den Wurzeln der Fleming-Romane zurück – und schließt gleichzeitig zu Jason Bourne (DIE BOURNE IDENTITÄT) und Jack Bauer (24) auf, den eigentlichen Agenten des Post-9/11-Zeitalters. Craig gibt den Bond als knallharte, arrogante und unberechenbare Maschine mit sonorer Stimme und eisig-blauen Augen. Doch der neue Bond ist auch verwundbar."

19. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Julian Hanich muß sich der neue 007 seinen Smoking erst verdienen. Der Film ist "ein Bildungsroman im Actiondress. Das Unfehlbarkeitsdogma gilt noch nicht: Zum Bond, der alles weiß, der alles kann, der alles kriegt, muss er erst noch werden. Diese Suche nach Identität bedeutet auch: das Finden seines wahren Stils. Das ist neu und unerhört. Geburt und Wiederbelebung sind deshalb heimliche Hauptthemen. Im symbolträchtigsten Moment des Films, in der dem Zuschauer der Atem stockt, weil Bond das Herz stehen bleibt, wird er von den Halbtoten wiedererweckt – um anschließend stoisch an einem Kartenspiel teilzunehmen. So sehen wahre Player aus, die vielen Fortsetzungen entgegensehen."

19. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Wie Martin Walder findet, hat der Neue keine leichte Aufgabe. "Die körperliche Prüfung macht andererseits zaghafte Versuche mit dem Bondschen Film-Image in Richtung Charakterdrama und dessen Spiel von Widersprüchen deutlich: Mentale Stärke tritt im Folterraum an Stelle zynischer Souveränität. Dann wieder sehen wir Bond höchst unbeherrscht und unprofessionell agieren. Schliesslich erleben wir sogar, dass er liebt. ... Dieser Bond ist irdischer. Und damit weniger Bond. Der Anfang eines Falls von Selbstdemontage?"

18. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Berliner Zeitung

Ausnehmend gut hat Anke Westphal der neue James Bond gefallen. "Craigs Bond ist nahezu maschinenhaft athletisch definiert: trainierter Körper, kleiner Kopf - nicht ohne Grund hat Regisseur Campbell jene Szene, in der Bond nackt (sieht toll aus!) gefoltert wird, ganz in goldenes Licht getaucht. ... Wie kommt es nur, dass uns dieser schrecklich gewöhnliche Bond so gefällt? Und das nach all dem Gift, das gegen Craig versprüht wurde. Vielleicht, weil Campbell und Craig das Prinzip der Nivellierung so gut verstanden haben: Anders als die gepflegten Gewächshaus-Bonds der Vergangenheit ist dieser hier nicht mehr nur als Action-Stereotyp, sondern auch als Charakter einer für alle. Der neue Bond ist kein großer Redner, aber ein nahbarer Held."

16. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Oliver Bilger berichtet von der Premiere des neuen 007: "Die Begeisterung für den inzwischen sechsten Bond-Mimen ließ alle Schmährufe vergessen, die der 38-Jährige zuvor hatte einstecken müssen: Als angeblich zu weich für die Rolle wurde Craig verhöhnt, manche kritisierten seine Haarfarbe und riefen sogar zum Boykott des blonden Bond auf."

16. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Die Zeit

Die ZEIT bietet ein weiteres Bilder-Special zum Film.

15. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Spiegel

Der SPIEGEL berichtet von dern Weltpremiere.

14. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad und Andreas Oswald sind entsetzt: Der neue James Bond in CASINO ROYALE kann sich nicht entscheiden, wie er seinen Martini haben will. "Über die Hintergründe für den Tabu-Bruch in CASINO ROYALE kann man nur spekulieren. Vielleicht wollten die Produzenten ja nur ein Zeichen setzen, den aktuellen Bond-Darsteller auch auf alkoholischer Ebene neu positionieren. Oder war es einfach Unwissenheit des 007-Debütanten Craig, der einfach mehr in die Vorbereitung auf die Rolle hätte investieren müssen?"

11. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Spiegel

Der neue Agenten-Darsteller macht aus dem alten Salonlöwen Bond wieder eine gefährliche Bestie, schreibt Andreas Borcholte. "Daniel Craig ist bei dieser Neujustierung der entscheidende Faktor. Mit seinem wässrig-blauem Blick und seinen kantigen Gesichtszügen verleiht er dem kompromisslosen Killer mit dem Rest-Gewissen zwingende Glaubwürdigkeit. In manchen Szenen schafft er es sogar, jenes Virile, brutal Animalische zu verströmen, über das Sean Connery in seinen ersten Auftritten als Bond verfügte. In solchen Momenten ist Bond wieder der unberechenbare Schläger, der das elegante Dinner-Jackett nur zur Tarnung trägt."

09. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Die Zeit

Die ZEIT setzt ebenfalls James Bond mit Plakaten in Szene.

08. November 2006 | CASINO ROYALE • Kritik • Der Tagesspiegel

Nina Jerzy spricht mit Dietmar Wunder, die neue Synchronstimme von Daniel Craig.

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