| Regie | Vadim Glowna |
| Kinostart | 02.11.2006 |
Ulrich Seidler ist enttäuscht. Es ist "ja gerade das psychologisch Unergründliche, das dem Roman die Spannung gibt. Im Film bleibt ein an Alter und Einsamkeit leidender Mann übrig. Für Spannung soll ersatzweise eine aufgeputzte Thrillerebene sorgen, die im Roman lediglich angedeutet wird und ins Leere, Unkonkrete führt. Hier setzt der Film auf Krimi-Realismus und lässt hinter dem rätselhaften Arrangement eine profane Geldbeschaffungsgaunerei vermuten."
Eine Art Meditation sah Ulrich Kriest. "Die schwerblütig-philosophischen Reflexionen über Tod und Vergänglichkeit, über Erinnerung und Erotik werden immer wieder in den Off-Ton verlegt, weshalb das theaterhafte Agieren der Figuren häufig kontingent erscheint. Vom ersten Moment, vom ersten Ton der getragenen, jazzigen Filmmusik an senkt sich ein bleischwerer Vorhang aus Trauer, Einsamkeit und permanenter Reflexion auf die mitunter traumhaften Bilder, die letztlich in Gustave Courbets "Die Mitte der Welt" ihren symbolhaften Fluchtpunkt finden. Das Szenario, das der Film entwirft, ist morbid, nicht frivol."