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BORAT

BORAT

Regie Larry Charles
Kinostart 02.11.2006

Kritiken • BORAT

29. November 2006 | BORAT • Kritik • Berliner Zeitung

Die Bewohner des rumänisches Dorfes fühlen sich irregeführt und überrumpelt, schreibt Cornelia Geissler.

14. November 2006 | BORAT • Kritik • Der Spiegel

BORAT und kein Ende - immer mehr Personen wehren sich: Sie seien unter falschem Vorwand überredet worden, mitzuwirken.

14. November 2006 | BORAT • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Judith Luig ist der Film iein Erfolg der YouTube-Generation. "So wie hier Witze über Dinge gemacht werden, über die man nicht lachen darf, so untergräbt man beim Runterladen einzelner Minuten BORAT das Urheberrecht. Zumindest scheint es so. Die vermeintliche Beschaffungskriminalität vermittelt einem das Gefühl, beim großen Schmuggel gegen die Autoritäten dabei zu sein - die, die einem vorschreiben, was man sehen darf und was lustig ist. Weil BORAT selbst ein Film in Fragmenten ist, macht es einem mehr Spaß als bei großen Spielfilmen."

09. November 2006 | BORAT • Kritik • Der Spiegel

In Russland wurde dem Film BORAT jetzt die Vorführlizenz verweigert.

04. November 2006 | BORAT • Kritik • Der Spiegel

Jenny Hoch beschäftigt sich mit dem Soundtrack von BORAT.

03. November 2006 | BORAT • Kritik • Der Spiegel

Anne Meyer-Gatermann schreibt über den Streitfall BORAT: Das Europäische Zentrum für Antiziganismusforschung hat gegen Komiker Sacha Baron Cohen Strafanzeige erstattet.

03. November 2006 | BORAT • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Zigeuner, Feministinnen, Juden, Usbeken, Homosexuelle und homosexuelle Usbeken, jeden macht Borat zum Gespött. Sich selber inklusive, schreibt Jürg Zbinden. "Anders als Ali G, der sich für den Videoclip zu Madonnas Titel "Music" in einen goldenen Hometrainer warf, steht der Mann, der aus dem Osten kam, für Anti-Glamour, denn er hat die Ärmlichkeit zum Stilprinzip erhoben. Deshalb bringt er auch keine Silikonblondine nach Hause, sondern eine leicht abgetakelte Fregatte."

02. November 2006 | BORAT • Kritik • Die Tageszeitung

Sacha Baron Cohen erschließt der Filmsatire neues Terrain, lobt Bert Rebhandl. "Der entscheidende Gag an BORAT liegt darin, dass Sacha Baron Cohen diese "kulturelle Lernung" radikal ernst genommen hat. Zwar ist Borat Sagdiyev eine Kunstfigur, seine Reise durch Amerika hat aber tatsächlich stattgefunden, und die Aufnahmen, die er mitgebracht hat, sind auf prekäre Weise authentisch: Sie zeigen, wie Menschen in den USA reagieren, wenn sie an einen schwanzgesteuerten, rassistischen Trottel geraten. ... Das Prinzip der versteckten Kamera wird in BORAT verschärft. Denn die Kamera selbst ist nicht unsichtbar, nur der Kontext der Aufnahmen bleibt verdeckt durch die Hartnäckigkeit, mit der Sacha Baron Cohen an seiner pseudonymen Existenz als Borat festhält."

02. November 2006 | BORAT • Kritik • Die Tageszeitung

Daniel Wiese spricht mit dem Vorsitzenden des Europäischen Zentrums für Antiziganismusforschung.

02. November 2006 | BORAT • Kritik • Neues Deutschland

So böse, so komisch war selten ein Film für Hanno Harnisch. "Der Englische Kult-Comedian Sacha Baron Cohen ist selbst Jude. Er reißt in diesem Film drastische Judenzoten. Darf der denn das? In diesem Fall vielleicht nicht die richtige Frage. Er treibt so ziemlich alles auf die Spitze, was in anderen Zusammenhängen unverzeihlich wäre. Aber Provokation, Unkorrektheit und Fäkalhumor ist System und Methode bei diesem Road-Movie, das beim "Time"-Filmkritiker Richard Corliss "zutiefst krank und höchst unwiederstehlich" (deeply sick; utterly irresistible) einherkommt."

02. November 2006 | BORAT • Kritik • Die Zeit

Laut Diedrich Diederichsen führt der Komiker das Prinzip ausschließenden und stigmatisierenden Denkens vor. "Das geht über die psychologische Binse hinaus, dass die Stigmatisierung genau das betrifft, was der Stigmatisierende von sich selbst abspalten will. Und es übertrifft einen nur aufklärerisch interpretierbaren Humor durch Hingabe an die reine Energie erhabenen Slapsticks. Erst von dessen metaphysischer Höhe aus ist ein derart entspannter Blick auf eine Menschheit möglich, die sich gerade in der Idee von der Großartigkeit der kulturellen Differenz dauerhaft einzurichten scheint."

01. November 2006 | BORAT • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Martin Schwickert ist Sacha Baron Cohen ein furchtloser Komiker – und seine Methode ist geeignet, im Wege der Realsatire bitter-lustige Wahrheiten an die Oberfläche zu ziehen. "Bei aller anarchischer Provokationslust: Mit der Wahl der Figuren, die zum satirischen Abschuss freigegeben werden, macht Cohen es sich allzu einfach. Dass der ledergesichtige Rodeo-Manager dem schwulenfeindlichen Fremdling beipflichtet, dass der Waffenhändler im Mittleren Westen gegen die antisemitischen Äußerungen seines Kunden nicht protestiert und ein Verein von fanatischen Evangelisten Borats Seele theatralisch zu retten versucht, überrascht nicht wirklich. Schließlich werden hier gezielt die Stereotypen vom stockkonservativen Amerika bedient."

01. November 2006 | BORAT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Katja Lüthge ist BORAT der lustigste und gruseligste Film seit langem. "Abgesehen von der verbürgten Lauterkeit des britischen Komikers Sacha Baron Cohen, braucht es eigentlich nicht viel, um die eigentliche Zielscheibe des Films zu erkennen: den durchschnittlichen US-amerikanischen Spießer. Und wer weiß schon, wie er selbst reagiert, wenn er auf der Straße plötzlich von einem übelriechenden Fremden in einem schlecht sitzenden Anzug angesprungen und geküsst wird?"

31. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Die Tageszeitung

Das Hamburger Zentrum für Antiziganismusforschung gewinnt die erste Runde im Kampf gegen den Film: Die angeblich rassistischen Inhalte werden kassiert, berichtet Daniel Wiese. "Der Reporter im Film ist dermaßen klar eine Witzfigur, dass seine Ansichten kaum ernst gemeint sein können. Eigentlich ist Sacha Baron Cohen politisch korrekt bis auf die Knochen. Möglicherweise ist der Streit darum ein Missverständnis: Cohen spielt das Spiel der ironischen Brechung, auf das sich die Hamburger Sinti und Roma nicht einlassen können. Dabei sind die eigentlichen Opfer bei BORAT gar nicht die Gruppen, gegen die Cohen loszieht. Es sind die Amerikaner, die ihm den kasachischen Reporter abnehmen und sich bereitwillig von ihm interviewen lassen."

30. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Die Zeit

Eine Bildergalerie mit Texten liefert Kathrin Zinkant. "Es sind vor allem die Fragen des Hauptdarstellers und die Antworten der Amerikaner, die dem Film seine Brisanz verleihen. Borat wird als "Mockumentary" gehandelt, also als fingierte Dokumentation. Die darin gezeigten Interviews scheinen zumindest zum Teil echt zu sein – umso peinlicher für die befragten Amerikaner, lassen diese sich doch vom naiven Auftreten des angeblichen kasachischen Journalisten nur allzu leicht hinters Licht führen."

28. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Berliner Zeitung

Vor seinem Kinostart in der nächsten Woche sorgt "Borat" für Kontroversen. Soll man das verbieten, fragt Jens Balzer. BORAT funktioniert "als Figur und als Film; nur dass die vorgeblich homophobe, sexistische und rassistische HipHop-Szene hier durch eine ganze Kultur ersetzt wird, die nicht nur homophob, sexistisch und rassistisch ist, sondern außerdem noch antisemitisch und antiziganisch. In der Maske des unterentwickelten Narren bestätigt Cohen sämtliche Vorurteile, die der gemeine US-Amerikaner (und natürlich auch: Westeuropäer) gegenüber den barbarischen Ostblockstaaten pflegt - und löst seinen Gesprächspartnern immer wieder die Zungen."

28. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Komiker Sacha B. Cohen verunsichert mit derbem Humor, findet Marc Felix Serrao. "Borat, das ist zu allererst mal ein bekanntes Klischee. Satirisch sehr weit auf die Spitze getrieben, sicher. Aber in das Bild, welches sich die westliche Welt inoffiziell von fernen Schwellenländern macht, passt dieser Bursche perfekt: schlecht angezogen, ungehobelt, konsumgeil und potenziell gefährlich. Borats politische Weltsicht irrlichtert zwischen Stalinnostalgie und dumpfem Antisemitismus."

28. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel veröffentlicht einige Zitate des Komikers.

27. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Arno Frank überschreitet der Film jede moralische, ethische und politische Grenze. "Im Gegensatz zu dieser karikaturistischen Verzerrung aber ist sein Blick auf die US-Gesellschaft sehr realistisch - und deshalb umso vernichtender."

26. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Der Spiegel

Christian Stöcker rezensiert den bösen Satirefilm BORAT: Darin provoziert der Komiker Sacha Baron Cohen die USA - und reizt den Staat Kasachstan bis aufs Blut. "Die "New York Times" hat den Briten arg vollmundig als "Nachfolger von Peter Sellers" bezeichnet. Der Vergleich entspringt vermutlich nicht zuletzt der eingeschränkten US-Erfahrung mit britischer Comedy. Cohen ist aber tatsächlich ein großer Komiker, ein beeindruckender Schauspieler, ein Improvisationskünstler. Er hat die Satire per Konfrontation auf eine neue Stufe gehoben - nicht erst als Borat. In erster Linie jedoch ist Cohen ein Eulenspiegel, und das unterscheidet ihn von Peter Sellers: Lustig ist er vor allem durch die Dummheiten, die er anderen so meisterlich und furchtlos entlockt."

26. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • film-dienst 22/2006

Der Film arbeitet konsequent an der Schwelle zwischen Fiktion und Dokumentation, schreibt Ulrich Kriest. "Tatsächlich gelingt Cohen durch sein irres Road Movie eine dokumentarische Momentaufnahme der amerikanischen Psyche zwischen Bigotterie, christlichem Fundamentalismus, Dummheit, Sendungsbewusstsein und einer puritanischen Körperfeindlichkeit, die durch die strategisch ausgebildete Toleranz der „political correctness“, die eine Strategie des kommunikativen Beschweigens ist, bestens kaschiert wird. Zu sehen ist auch, wie Borat spontan den Körperpanzer der weißen Amerikaner, ihr Beharren auf eine ausgeweitete Privatsphäre, nachdrücklich attackiert und dadurch mehr als einmal hysterische Reaktionen evoziert."

19. Oktober 2006 | BORAT • Kritik • Die Tageszeitung

Der Film BORAT des Comedians Sacha Baron Cohen diffamiere Sinti und Roma, sagt das Europäische Zentrum für Antiziganismusforschung in Hamburg - und stellte Strafanzeige. Klaus Irler berichtet.

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