Inhalt • BORAT
Borat macht sich von seinem primitiven, kasachischen Heimatdorf aus auf in das große Amerika, um das Leben der Amerikaner genau zu studieren und einen lehrreichen Film für sein Land zu drehen. Das Ziel der Reise: "Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen". In New York angekommen muss nicht Borat sich schnell an die neue Umgebung und die Kultur anpassen, sondern die New Yorker an Borat. Durch seine naive, tollpatschige, sehr direkte und ebenso kontroverse Art, hinterlässt er deutliche Spuren und eckt überall mal an. Auf seiner Reise quer durchs Land trifft Borat auf echte Personen in echten Situationen mit urkomischen Konsequenzen, was zu höchst kontroversen Szenen führt, bei denen nicht wenige Amerikaner ungewollt skurrile Aussagen und Bekenntnisse von sich geben.
Crew • BORAT
Regie: Larry Charles
Darsteller: Pamela Anderson, Sacha Baron Cohen, Ken Davitian
Verleih/Copyright: Fox
Kritik • BORAT • 02. November 2006 • Die Tageszeitung
Sacha Baron Cohen erschließt der Filmsatire neues Terrain, lobt Bert Rebhandl. "Der entscheidende Gag an BORAT liegt darin, dass Sacha Baron Cohen diese "kulturelle Lernung" radikal ernst genommen hat. Zwar ist Borat Sagdiyev eine Kunstfigur, seine Reise durch Amerika hat aber tatsächlich stattgefunden, und die Aufnahmen, die er mitgebracht hat, sind auf prekäre Weise authentisch: Sie zeigen, wie Menschen in den USA reagieren, wenn sie an einen schwanzgesteuerten, rassistischen Trottel geraten. ... Das Prinzip der versteckten Kamera wird in BORAT verschärft. Denn die Kamera selbst ist nicht unsichtbar, nur der Kontext der Aufnahmen bleibt verdeckt durch die Hartnäckigkeit, mit der Sacha Baron Cohen an seiner pseudonymen Existenz als Borat festhält."