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THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA

THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA

Regie Sophie Fiennes
Kinostart 12.03.2009

Kritiken • THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA

12. März 2009 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Anders als viele Filmtheoretiker kann Slavoj Zizek seine Freude am Kino mit kindlicher Unverstelltheit vermitteln, schreibt Daniel Kothenschulte. "So ist er vielleicht der einzige Filmtheoretiker, den die Gemeinde der Cinephilen anerkennt. Filmhistorisch stimmt nicht alles, was er sagt. Ausgesprochen herablassend marginalisiert er hier den Stummfilm, dessen Helden ihn nicht interessieren, da er sie für asexuell hält. Doch wie überzeugend er dann am Beispiel von Charles Chaplins "großem Diktator" die menschliche Stimme als Einbruch des Fremden beschreibt, entschädigt für das Versäumte."

12. März 2009 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • Die Tageszeitung

Tim Caspar Boehme ist begeistert. "Was den Film so brillant macht, ist seine Inszenierungsidee. Sophie Fiennes zeigt den Denker bei seinen Ausführungen im Wechsel mit Originalszenen aus seinen Filmbeispielen. Statt jedoch Slavoj Zizek vor gleichsam neutralem Hintergrund zu präsentieren, stellt sie die Szenen aus den Filmen an den Originalschauplätzen nach. So sieht man Slavoj Zizek im Keller von Bates Motel aus PSYCHO auf jenem Drehstuhl, auf dem normalerweise das Skelett von Norman Bates Mutter sitzt. Oder er fährt im Motorboot die Bodega Bay entlang, genau wie Kim Novak als Madeleine in DIE VÖGEL."

11. März 2009 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • Deutschlandradio

Nur hinschauen, empfiehlt Josef Schnelle. "Dazu regt Slavoj Zizeks Film ganz entschieden an. Insgesamt 150 Minuten lang sind die drei Teile dieser ersten Lieferung. Gleich nach der Premiere des Films fangen die Dreharbeiten zum nächsten Projekt mit Sophie Fiennes an, das sich mit den Spuren der Ideologie - im weitesten Sinne, sagt Slavoj Zizek - "welchen Sinn soll zum Beispiel unser Leben haben in dieser Zeit" - beschäftigt. Dann wagt sich an die größte Herausforderung heran - an die Oper."

05. März 2009 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • film-dienst 06/2009

Laut Ulrich Kriest ist der Philosoph bestens ausgestattet mit dem entschiedenen Mut zur überkandidelten Zuspitzung. "Man kann diese nervöse Theorie-Performance für ein intellektuelles Vergnügen ersten Ranges oder für Schaumschlägerei halten, zumal Slavoj Zizek Schwierigkeiten haben dürfte, seine steilen Thesen für die geschlossene Interpretation eines einzelnen Films tauglich zu machen. Ihm geht es eher um eine vertikale Passage durch einzelne Szenen und Einstellungen, die quasi unbewusste Verdichtungen psychoanalytischer Konstellationen sind oder doch immerhin sein könnten. Vieles scheint bedenkenswert, bereichert die Filmklassiker und macht neugierig auf ein Wiedersehen."

01. März 2009 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • kino-zeit.de

Laut Joachim Kurz regt der Film "definitiv dazu an, sich auch außerhalb des Kinosaals mit den Rätseln der großen Filme auseinander zu setzen und darüber nachzudenken, was sie in uns auslösen, von welchen Begierden und Phantasmen sie erzählen. Für Kinofans mit ordentlich Sitzfleisch und Interesse an wahrhaft abgefahrenen Interpretationen ist dieser Film ein Theoriefeuerwerk der Extraklasse."

01. Februar 2009 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

28. Juni 2008 | THE PERVERTS GUIDE TO CINEMA • Kritik • telepolis.de

Laut Peter Mühlbauer erklärt der Philosoph dabei nicht nur Filme mittels philosophischer und psychoanalytischer Modelle, sondern auch philosophische und psychoanalytische Modelle mit Filmen.

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