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THE CEMETERY CLUB

THE CEMETERY CLUB

Regie Tali Shemesh
Kinostart 29.03.2007

Kritiken • THE CEMETERY CLUB

04. April 2007 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • Junge Welt

Tom Dorow sah einen beinahe heiteren Film, "der seine Spannung aus den komplexen Charakteren von Bar und Rubin bezieht, der Beschreibung ihrer durch ständige Streitereien geprägten Freundschaft. ... THE CEMETERY CLUB ist die Geschichte einer Freundschaft. Der Film erzählt davon, wie schwer es ist, miteinander auszukommen, den Schmerz der anderen zu ertragen. Und davon, wie gut es ist, neben Freunden auf einem Klappstuhl unter einer Pinie zu sitzen."

29. März 2007 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • Berliner Zeitung

Dieser Generation, die gerade dabei ist auszusterben, setzt Tali Shemesh ein kleines Denkmal: respektvoll und liebevoll, aber auch schonungslos, manchmal ironisch und mit Sinn fürs Absurde, lobt Catherine Newmark. "Die Dokumentation folgt den beiden ungleichen Frauen indes nicht nur aus der Distanz, sondern sie inszeniert sie auch und gibt ihnen Raum zur Selbstinszenierung. Die alten Damen sind sich der begleitenden Kamera sichtlich bewusst; viele ihrer Gespräche sind herrlich surreal. Die Kamera findet schöne Bilder ... Nie wurde deutlicher, wie sehr eine gute Dokumentation auch eine gute Konstruktion ist, und wie sehr reale Leben einer gutgemachten Erzählung bedürfen."

29. März 2007 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Birgit Glombitza zeigt der Film mutig, wie Gewalt ihre Opfer verhärtet, und macht doch nie Fehler in der Schuldfrage. "Tami Shemesh erweist sich als kluge, geduldige Regisseurin des Moments. Sie hat ein Auge und ein Ohr für die schöne Kleinigkeit, wie das beharrliche Klicken eines defekten Feuerzeugs, mit dem eine Academy-Teilnehmerin eine ganze Sitzung über versucht, ihre Zigarette anzuzünden. Und sie hat ein gutes Gespür für die Leerstellen, die ihr Mosaik braucht, um von den Erzählungen der Generation der Überlebenden zu den Wirklichkeitssplittern des Einzelnen zu schwingen."

29. März 2007 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen klugen, leisen und anrührenden Dokumentarfilm sah Silvia Hallensleben. "Tali Shemesh hat sich – nicht nur in der Titelfrage – durchgesetzt. Doch es ist die besondere Qualität ihres Films, dass sie die Spuren der ausgetragenen Konflikte nicht aus dem Endprodukt getilgt hat. So ist es mehr als ein humoristischer Gag, wenn sie den erbittert geführten Namensstreit dem Film als eigenständige Sequenz vorspannt: Es ist eine Geste des Respekts an die widerständige Heldin – und ein spröder familiärer Annäherungsversuch."

28. März 2007 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn lobt die Dokumentation. "Tali Shemesh ist ein tiefsinniger und ergreifender Film über die Widersprüche gelungen, die die Überlebenden in sich tragen. Verpflichtet dazu, etwas "Besseres" zu sein, schließlich musste das Überleben inmitten des millionenfachen Sterbens Sinn machen, krankt Lena wie so viele ihrer Leidensgefährten am Druck der eigenen Erwartung. ... Lenas Trauer heißt Kratzbürstigkeit, und das zu zeigen hat noch kein Dokumentarfilm gewagt."

26. März 2007 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • film-dienst 07/2007

Als einfühlsam und vergnüglich bezeichnet Alexandra Wach den Film. "Mit ihrem zärtlichen und subtil humorvollen Blick weist die Regisseurin über die Thematik des Holocaust hinaus. Das große Verdienst ihres unverbrauchten Ansatzes ist es, zu zeigen, wie man in Würde altern und im Fall der Clubmitglieder mit den Verlusten und Schreckenserinnerungen leben kann. Ihren Protagonisten gesteht sie ein ganzes Spektrum an Eigenschaften zu, zeigt ihre Schwächen und Stärken und vermeidet die üblichen Erwartungen an die Darstellung alter Menschen als starrsinnige, auf Hilfe angewiesene Opfer."

04. November 2006 | THE CEMETERY CLUB • Kritik • Begründung der Jury der DOK Leipzig

"Ungeachtet des Titels hat der Filmemacher einen scherzhaften, geistreichen und vielschichtigen Film geschaffen. Er präsentiert einen starken Protagonisten, dessen dramatische Lebensgeschichte mit einer subtilen Mischung aus Humor und Dramatik dargestellt wird. Es ist ein wunderbares Werk filmischen Schaffens, das sich auch durch gute Filmmontage und Detailreichtum auszeichnet."

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