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MIT HERZ UND HAND

MIT HERZ UND HAND

Regie Roger Donaldson
Kinostart 26.10.2006

Kritiken • MIT HERZ UND HAND

27. Oktober 2006 | MIT HERZ UND HAND • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Kai Müller inszeniert der Regisseur die Suche nach der Leistungsgrenze seines Protagonisten nicht als wildes Action-Drama. "Sondern eher als Donquichotterie, als das Stationenepos eines raffinierten Einfaltspinsels, dessen größtes Glück ist, dass er keine Angst hat – vor niemandem. Dieser Furchtlosigkeit bedarf es auch in dem Amerika der späten Sechziger, das der gebürtige Australier Donaldson als abweisendes, exotisches Land auferstehen lässt. Missmutige Zollbeamte, arrogante Taxifahrer und ein Rennkomitee, das den neuseeländischen Kauz wegen technischer Details abwimmeln will. Sie alle erobert Munro mit seinem kantig-großväterlichen Charme."

26. Oktober 2006 | MIT HERZ UND HAND • Kritik • Berliner Zeitung

Als einigermaßen wahr erscheint Peter Uehling die Geschichte. "Um so beeindruckender, was Anthony Hopkins als Burt Munro leistet. Das ist nämlich eine etwas andere Rolle als sonst. Hopkins spielt einen richtig alten Mann, dazu einen weder sonderlich kultivierten noch abgründigen Charakter. Aber das tut er mit derselben Fülle an kleinsten Innervationen und großen Strichen, mit denen er seine klassischen Rollen auch ausgestattet hat: Das Aufstehen fällt schwer, die Haare fallen zuweilen wirr, der Unterkiefer fährt zuweilen heraus, man erzählt gern immer dieselben Witze. Gab Hopkins seinem Hannibal Lecter das durchbohrendste Starren, zu dem ein Mensch fähig ist, bricht er seinen Blick nun einen halben Meter vor der Nase. Es wirkt konzentriert und sehr bei sich. Man sieht: Da verfolgt einer sein Ziel, und es ist ihm egal, ob andere das verstehen."

26. Oktober 2006 | MIT HERZ UND HAND • Kritik • Frankfurter Rundschau

Hans Schifferle ist begeistert: "In wunderschönen, fast altmodisch anmutenden Breitwandbildern zeigt Donaldson die windigen Küsten Neuseelands und den weißen Sandboden von Bonneville in Utah. Landschaften, in die sich dann Munro mit seiner Indian-Rakete, die manchmal tatsächlich einem Bleistift ähnelt, rasend hineinschreibt. Donaldsons Film ist auch ein Versuch darüber, wie man aus dem Abseits heraus die Grenzen von Raum und Zeit überwinden kann. ... Alte Maschinen, alte Körper. Munro leidet an Arteriosklerose und hat schreckliche Prostata-Probleme. Donaldson und Hopkins machen diese Beschwerden in ziemlich drastischer Weise spürbar. Doch alle Gebrechlichkeiten überwindet Munro, wenn er auf seiner stromlinienförmig verkleideten Maschine kauert."

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