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EIN FREUND VON MIR

EIN FREUND VON MIR

Regie Sebastian Schipper
Kinostart 26.10.2006

Kritiken • EIN FREUND VON MIR

28. Oktober 2006 | EIN FREUND VON MIR • Kritik • Die Tageszeitung

David Denk spricht mit dem Regisseur Sebastian Schipper über Sex, Blödsinn, Transzendenz - und Männerfreundschaften.

26. Oktober 2006 | EIN FREUND VON MIR • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Resch sah einen gelungenen Film über die Freundschaft. "Dem Regisseur und Drehbuchautor Sebastian Schipper ist es hoch anzurechnen, wie er seinen beiden Hauptfiguren Plastizität verleiht, ohne dass man etwas über sie erfährt, was über das Gezeigte hinausgeht. Denn es gibt keine Gespräche oder Rückblicke, die dem Zuschauer Informationen über das Vorleben der Charaktere geben. Statt zu erklären, dokumentiert der Film lieber die Atmosphäre des Ganz-bei-sich-selbst-Seins, die sich vor allem in den nächtlichen Szenen glückseliger Ausgelassenheit einstellt."

26. Oktober 2006 | EIN FREUND VON MIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Als entspannten Jungsfilm bezeichnet Jan Schulz-Ojala EIN FREUND VON MIR. "Regisseur Sebastian Schipper will seinen Film EIN FREUND VON MIR titelgerecht als eine Freundschaftsgeschichte erzählen, und so geht das natürlich auch. Eine Geschichte, die nur an ihrer Oberfläche einen Anfang und viel Bewegung und ein Ende hat und doch in ihrer Tiefe völlig ruhig ist, eher die sanft oszillierende Variation auf ein Gefühl. Das Gefühl Freundschaft, vielleicht. Oder das Gefühl, wie es ist, wenn man sich aus einem Lebensgefängnis befreit – im Kern eine stille, eine einsame Sache. Das Gefühl, wenn die seltsame Substanz namens Sauerstoff in dein Leben kommt und der Körper gegen alle Entbehrungsgewöhnung etwas damit anzufangen weiß. Und nun nimmt man das zu sich: behutsam, wenn man klug ist, in vorsichtig bemessenen Atemzügen."

26. Oktober 2006 | EIN FREUND VON MIR • Kritik • film-dienst 22/2006

Laut Michael Kohler ist der Film eine Art kalkuliertes Risiko. Die "Figuren sind weniger Menschen als einander widersprechende Prinzipien, die zudem von zwei äußerst gegensätzlichen deutschen Stars verkörpert werden. Daniel Brühl spielt den verschlossenen Karl, seinen Freund stellt Jürgen Vogel dar. Das ist insofern konsequent, als es schon einen Hans Dampf in allen Gassen braucht, um den auch diesmal wieder seltsam unbeteiligt wirkenden Brühl aus seiner Lethargie zu wecken. Andererseits mutiert Vogel dadurch endgültig zur Nervensäge. Seine Figur vereint so ziemlich alles, was man von Vogel nicht mehr sehen will: den ungezügelten Geltungsdrang, das Liebäugeln mit dem Naturalismus und vor allem das Klischee einer melancholisch grundierten, aber gleichwohl ansteckenden Lebensfreude."

26. Oktober 2006 | EIN FREUND VON MIR • Kritik • Der Spiegel

In diesem Film stimmt alles, lobt Peter Luley. "Der Film hat höchstens ein Luxusproblem: Er beginnt so furios, erobert die Herzen des Publikums derart stürmisch, dass er in der Folge Mühe hat, das Begeisterungslevel zu halten. Wenn Vogel als beseelter Hallodri dem introvertierten Einzelgänger Brühl den Reiz nächtlichen Nacktporschefahrens nahe bringt und die beiden ihre Ekstase rausschreien, keimt im Zuschauer der Wunsch, es ihnen gleichzutun. Just in dem Moment aber schaltet der Film einen Gang zurück, führt mit einem Liebesdreieck einen melancholischeren Ton und Humor ein - durchaus gekonnt zwar, ein wenig im Stil von LOST IN TRANSLATION, aber eben emotional runtergedimmt."

25. Oktober 2006 | EIN FREUND VON MIR • Kritik • Berliner Zeitung

Für Philipp Bühler ist dies ein typischer Kumpelfilm. "Ganz deutlich spiegelt sich in diesem keineswegs perfekten Film hingegen die Sehnsucht nach dem besseren Leben. Schipper konstruiert es sich aus dem amerikanischen Independent-Kino, aus dem Roadmovie, aus den schnellen Dialogen des Slacker-Films; er füllt die Lücke zwischen Komödie und Drama mit melancholischer Energie. Im Stil amerikanischer Maverick Directors übernimmt er, der gelernte Schauspieler, die Rolle des passionierten Außenseiters. Während seine Helden sich zu Regisseuren ihrer eigenen Abenteuer emporschwingen."

| EIN FREUND VON MIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann spricht mit Jürgen Vogel über Männerfreundschaften, Rollenspiele und den Erfolg des deutschen Kinos.

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