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JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN

JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN

Regie Andrew Davis
Kinostart 19.10.2006

Kritiken • JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN

21. Oktober 2006 | JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN • Kritik • Die Tageszeitung

Ariane von Graffenried hat sich nichts sehnlicher gewünscht, als einen Außeneinsatz, eine anständige Explosion. Ansonsten beschreibt die Kritikerin den Inhalt des Films.

19. Oktober 2006 | JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert ist enttäuscht. "Davis malt ein Heldengemälde, das die Professionalität und die Selbstaufgabe der Rettungsschwimmer preist und ins Mystische überhöht. Der Mittelteil des Films, in dem die Ausbildung der Coast Guards beschrieben wird, zieht sich ächzend in die Länge, doch die Action-Szenen auf hoher See sehen tatsächlich spektakulär aus. Dass die US-Coast-Guards auch weniger ruhmreiche Aufgaben übernehmen, etwa das Aufstöbern von Flüchtlingsbooten in der Karibik, verschweigt JEDE SEKUNDE ZÄHLT geflissentlich."

19. Oktober 2006 | JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN • Kritik • Die Zeit

Laut Sven Hillenkamp kämpft Kevin Costner in dem Film den einsamen Kampf gegen sich selbst. "Auch in The Guardian ist Costner wieder ein Einzelgänger, doch diesmal einer im Staatsauftrag. Ein ungebrochener Patriotismus, getragen vom Heldentum des Einzelnen, durchweht den Film – ebenso wie die 9/11-Dramen FLUG 93 und WORLD TRADE CENTER (bei Letzterem war Costner ebenfalls im Gespräch für die Hauptrolle). Doch anders als die Werke, die immerhin mit einer Wirklichkeit ringen, scheint The Guardian allein im Reich pubertäter Männerfantasie zu spielen. Nach den Desastern in Eigenregie – WATERWORLD und POSTMAN – leistet Costner in Hollywood nun Dienst nach Vorschrift."

18. Oktober 2006 | JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN • Kritik • Berliner Zeitung

Als eine Art von Sadoporno bezeichnet Wolfgang Fuhrmann die Gebrüll- und Drillszenen des Films. "Dabei geht es irgendwie um die Überwindung von persönlichem Ehrgeiz, um ein Trauma nach einem Autounfall mit Freunden, um das Bewusstsein, dass man nicht allein auf der Welt ist und um dergleichen mehr. Diese Mischung aus Gefühligkeit, Pathos, harter Zucht und Männlichkeitskult schleppt sich über einen Großteil der fast zweieinhalb Filmstunden - der deutsche Titel JEDE SEKUNDE ZÄHLT gewinnt hier wahrhaft bleischweren Tiefsinn. ... Dass Kevin Costner nun allmählich den Rückzug ins Fach des älteren Helden antritt, das ist, neben einigen spektakulären Seerettungsszenen für Kinogänger, die spektakuläre Seerettungsszenen lieben, das einzige Positivum dieses Films."

17. Oktober 2006 | JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN • Kritik • br-online.de

Die Geschichte eines uramerikanischen Helden sah Antje Harries. "Der Drill, die Trainingssituationen nehmen viel Platz in JEDE SEKUNDE ZÄHLT ein und es verwundert, dass Regisseur Andrew Davis diese zu langen Passagen einfach zugelassen hat. Bei Filmen wie EIN PERFEKTER MORD und AUF DER FLUCHT stimmte der Rhythmus in jeder Einstellung, nichts war zerdehnt. JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN ist amerikanisches Actionkino. Da wird zwar nichts neu erfunden, aber die Besetzung mit Kevin Costner und Ashton Kutcher funktioniert so gut, dass das Vergnügen beim Zuschauen über manche zu ausführliche Trainingsszene hinweghilft. Ein uramerikanischer Mainstream-Film, der im Kinosessel kaum Wünsche offen lässt."

12. Oktober 2006 | JEDE SEKUNDE ZÄHLT - THE GUARDIAN • Kritik • film-dienst 21/2006

Hollywood sucht seine neue Helden an der Heimatfront, meint Michael Kohler. Der Film steuert "so unvermeidlich wie vorhersehbar aufs große Drama zu, doch das Pathos ist selbst im Finale noch wohl dosiert, wenn Randall und Fischer zu ihrem schicksalhaften Einsatz fliegen. Etwas anderes wäre mit Andrew Davis und seinem Hauptdarsteller Kevin Costner auch nicht möglich gewesen: Beide gelten als Vertreter eines mit Lebenserfahrung gesättigten Understatements, und vermutlich ist es auch diesem Gespann zu danken, dass der Tatendrang von Costners Juniorpartner Ashton Kutcher auf ein ansehnliches Maß gebremst wurde. Am erstaunlichsten an diesem schönen Film ist allerdings, dass die Erzählung ihre letzte Steigerung im mythischen Bereich einer Meereslegende findet."

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