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LITTLE CHILDREN

LITTLE CHILDREN

Regie Todd Field
Kinostart 26.04.2007

Kritiken • LITTLE CHILDREN

27. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling nennt den Film schwebend. "Er zeigt Paare und Einzelne und wieder neue Paare in einer kleinen Stadt. LITTLE CHILDREN erinnert von fern an einen Episodenfilm; die Schicksale seiner Figuren sind eigenständig ausgeformt, ohne dass dadurch gleich Geschichten entstünden. Elegant wahrt der Regisseur Todd Field eine dramaturgische Lässigkeit, lässt die Kamera sanft und ruhig durch den Ort gleiten und dabei das Geschehen weiträumig umfahren. Der Zusammenhang der Figuren wird gewissermaßen nicht in der Zeit konstruiert, durch dramatische Zielstrebigkeit, sondern im Raum - durch das Zusammenleben der Figuren. Wenn sich hier etwas verändert, dann plötzlich und ohne Erklärungen."

26. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • Die Tageszeitung

Mit viel Nachsicht beobachtet der Regisseurs laut Anke Leweke das Leben in der Vorstadt. "In LITTLE CHILDREN zieht sich die Kamera ganz bewusst in die Distanz der Totalen zurück. Sie will gerade nicht in die routiniert entlarvende Haltung so vieler Filme über das amerikanische Suburbia verfallen, die letztlich genauso selbstgefällig ist wie das Leben, das sie dort vorfindet. Doch wohin man auch schaut, servieren die Bewohner dieser Kleinstadt dem Betrachter die Fratze des Spießertums."

26. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald ist von dem Film und der Hauptdarstellerin begeistert. "Alle Beziehungen sind unverbindlich und schal. Diese Oberflächlichkeit menschlicher Beziehungen inszeniert Todd Field, der schon mit seinem Debüt IN THE BEDROOM (2001) beeindruckte, bedrängend präzis; es erscheint letztlich gleichgültig, ob Sarah und Brad es schaffen, miteinander durchzubrennen und woanders ein neues Leben aufzubauen, mit oder ohne Kinder. Schade nur, dass LITTLE CHILDREN am Schluss seine beiläufige Distanziertheit aufgibt. Der spektakuläre Showdown ist bloß hysterisch."

26. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Hier häuft sich Schuld auf Schuld, meint Heike Kühn. "Die Mittelschicht ist in diesem Film, der neben der großartigen Kate Winslet ein phantastisches Ensemble aufbietet, am Ende ihrer Weisheit. Sie muss tief sinken, um auf den Grund ihrer Verlorenheit zu kommen. Müssen Eltern ihre Kinder nicht vor Übergriffen bewahren? Was tun mit einem derart kranken und gestörten Menschen, der andere zerstört? Und was, wenn man selbst dieser Mensch ist? Todd Field wagt das Drama einer kaum auszuhaltenden Ambivalenz. Die furchtbarsten Fragen beantwortet er mit einem Mitleid, das für alle gilt."

25. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Todd Fields Film LITTLE CHILDREN schildert Leben und Lieben in der Vorhölle namens Suburbia, schreibt Susanne Ostwald. Dem Regisseur ist es gelungen, "die universelle Geschichte von Liebe und Hass, glühender Leidenschaft und primitiven Gefühlen bis zur Höchstspannung zu verdichten. Die zahlreichen Erzählstränge seiner vielschichtigen, ambivalenten Story hält er dabei fest in der Hand und knüpft sie zu einem Panoramabild, das anschaulich macht, wie untrennbar menschliche Schicksale miteinander verwoben sind."

24. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • film-dienst 09/2007

Holger Römers hat sich vom Regisseur und der Hauptdarstellerin überzeugen lassen. "Diese Inszenierung ließe sich als Fortsetzung jener präzisen Schlichtheit betrachten, die bereits Fields meisterliches Spielfilmdebüt auszeichnete, doch anders als IN THE BEDROOM vereinigt LITTLE CHILDREN unterschiedlichste Tonlagen und Stilmittel. Am prägnantesten wirkt ein Off-Kommentar, der ironische Distanz schafft und manchmal von kurzen stilisierten Sequenzen illustriert wird. Ungewöhnlich ist vor allem, wie Field den Pegel von Umweltgeräuschen manipuliert, um subtil Rhythmus und Ton einzelner Sequenzen zu modulieren."

23. April 2007 | LITTLE CHILDREN • Kritik • critic.de

Sascha Keilholz lobt den Film: Er entwickelt sich "zu einem sehr kurzweiligen Kinoerlebnis von besonderem Witz. Dabei täuscht Field immer wieder dramaturgische und emotionale Höhepunkte an, die er meistens unterläuft. Diese Finten ziehen sich bis zum Ende, das diesem auf eine selbstbewusste und originäre Weise fransigen Film plötzlich abrunden soll. Die beiden Protagonistenpaare werden zueinander geführt und abgestoßen, einer Gesetzmäßigkeit folgend, die sehr filmisch, ja anorganisch, wirkt."

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