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DREAMGIRLS

DREAMGIRLS

Regie Bill Condon
Kinostart 01.02.2007

Kritiken • DREAMGIRLS

02. Februar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Berliner Zeitung

Mit Sängerin und Schauspielerin Beyoncé Knowles spricht Markus Schneider über den Reiz des Films, Disziplin und Opfer für die Kunst.

01. Februar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Berliner Zeitung

Markus Schneider hat sich nicht überzeugen lassen. "Bürgerrechtsbewegung und Black Power schnurren zu wenigen pittoresken Straßenszenen und Ethnokitsch in Mode und Frisuren zusammen. Die stilistischen Entwicklungen zwischen den späten 1960ern und den späten 1970ern werden nurmehr als grelle Nummernrevue vorgeführt und in nicht immer nachvollziehbar rasenden Schnitten inszeniert. Man könnte DREAMGIRLS als hübschen Ausstattungsfilm mit einigen soliden und wenigen sehr guten Schauspielerleistungen sehen - so suggerieren es ja auch seine acht Oscar-Nominierungen. Das ist aber deutlich zu wenig für einen Film, der sich in den Kontext ebenso komplexer wie entscheidender sozialer und kultureller Entwicklungen stellt."

01. Februar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Die Tageszeitung

Vieles gelingt laut Tobias Rapp dem Film, aber "in einem scheitert er leider: DREAMGIRLS traut sich nicht, seiner Hauptfigur, der Diana Ross nachempfundenen Deena, gespielt von Beyoncé Knowles, eine Persönlichkeit zu geben. Diana Ross mag einiges sein, nur eines ist sie bestimmt nicht: so langweilig wie Deena. Ja, ein Musical ist kein Dokumentarfilm. Hier geht es um poetische Wahrheit. Wer aber bei aller sonstigen Akkuratesse ausgerechnet an der Stelle von der realen Geschichte abweicht, an der es interessant wird, der sollte dafür gute Gründe haben."

01. Februar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Am Anfang hat sein Film noch einen gewissen Pepp, schreibt Michael Kohler, aber dann wird er hohl. "'Erfolg ist seelenlos', lautet die schauderhaft-säuselige Botschaft, deren Anwendung auf ihre Person sich Beyoncé Knowles im Grunde entschieden verbitten müsste. Dass Condon ihre Starpersona auf ziemlich hinterhältige Weise benutzt, um seine Geschichte in die Gegenwart zu verlängern, ist vielleicht das Ärgerlichste an seinem mit Abstand schlechtestem Film. Wie Condon die Ironie seines eigenen Erfolgs verkraftet, bleibt immerhin noch abzuwarten. Spätestens nach dem Rohschnitt sollte ihm klar gewesen sein, dass er sich mit DREAMGIRLS selbst auf das faustische Geschäft eingelassen hat, das er an seinem Gegenstand beklagt."

01. Februar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Neues Deutschland

Andreas Kötter schaut auf die Hintergründe.

01. Februar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Der Spiegel

Philipp Oehmke spricht mit Sängerin und Schauspielerin Beyoncé Knowles.

31. Januar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Der Spiegel

Hier wird auf Kitsch-Niveau geschmachtet, schreibt Jenni Zylka. "Die wichtigen Szenen werden nicht nur von Musik getragen, sondern zerstört, die ohnehin dürftige Handlung wird andauernd angehalten. ... Eine echte Annäherung an die Frauen - an Deena und die unglückselige, um ihr Talent betrogene Effie - findet nicht statt; auf eine konsistente Psychologie hat KINSEY-Regisseur Bill Condon verzichtet. Auch kommen die großartigen und zeitlosen Motown-Hits nicht vor, stattdessen gibt es eine Musical-Interpretation von Soul, die bestenfalls oberflächlich, schlimmstenfalls kitschig genannt werden muss."

31. Januar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Christian Schröder zeigt der Film, wie man einer Musik alles Raue und Dunkle nimmt, damit sie für die Hitparade kompatibel wird. "DREAMGIRLS will nicht mehr sein als ein Musical-Film. Die Handlung vollzieht sich fast ausschließlich in Innenräumen, in Musikclubs, Fernsehstudios, Hotels oder in der Konzernzentrale der Plattenfirma, die hier "Rainbow Records" heißt. Auf jeden längeren Dialog folgt zuverlässig eine Musikeinlage. Und wenn sich ein Konflikt zuspitzt, fangen die Darsteller einfach zu singen an."

31. Januar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Jungle World

Jürgen Kiontke beschreibt das Verhältnis von Juden und Schwarzen im Film. "In DREAMGIRLS umreißt diese kurze und befremdlich wirkende Passage ein sehr kompliziertes Verhältnis der beiden Bevölkerungsgruppen. Lange Zeit gingen Afroamerikaner und Juden im Kampf um Bürgerrechte den gleichen Weg. Das änderte sich in den sech­ziger Jahren. ... Abgesehen davon ist die zweite Hälfte des Films auch zum Heulen. Denn aus den Dreamgirls werden Screamgirls: Jede Gefühlsregung endet in einer mindestens zehnminütigen Heularie. Aber why not: Gesellschaftlicher Aufstieg ist mit Irrtum, Schmerzen, Blut und Tränen gepflastert."

30. Januar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • film-dienst 03/2007

Jörg Gerle sagt es unumwunden: Der Regisseur hat kein Gefühl für Musical-Dramaturgien. "Nach den ersten 40 Minuten erfolgt ohne weitere Motivation ein plötzlicher Wechsel vom Musikfilm mit Showeinlagen zum "richtigen" Musical, in dem Dialoge nahtlos in Gesang übergehen können; das Timing, das "Dosieren" der Gefühle, die die Gesangsnummern evozieren sollen, will nicht recht gelingen, und anstatt ihm Schwung zu geben, lähmen die musikalischen Einlagen den Fluss des Films. Letztlich treibt DREAMGIRLS führerlos zwischen Künstler-Drama, Musical und historischem Quasi-Bio-Pic."

29. Januar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • br-online.de

Für Andrea Mirbeth ist der Film eindeutig Geschmackssache. "Man muss Musicals mögen und man muss sie auf der Kinoleinwand mögen. Dabei geht es hier nicht um die handwerkliche Qualität: Die Soul- und Funknummern sind perfekt, alle Stars singen wacker und Discoqueen Knowles ist die Gestalt gewordene Discoqueen in Perfektion. Aber: Wie es oft so ist mit den allzu perfekten Dingen im Leben - sie rühren das Herz nicht. Worauf man sich freuen kann, ist eher die Ausstattung: 60er Jahre, schöne Kleider, große Villen."

21. Januar 2007 | DREAMGIRLS • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad berichtet von der Vorstellung des Films in Berlin.

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