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THE BOSS OF IT ALL

THE BOSS OF IT ALL

Regie Lars von Trier
Kinostart 15.01.2009

Kritiken • THE BOSS OF IT ALL

15. Januar 2009 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • Berliner Zeitung

Für Bert Rebhandl ist der Film "nicht nur eine schöne Satire auf die "New Economy" seligen Andenkens, sondern auch ein ironisches Spiel mit der Macht des Regisseurs. Die Bildausschnitte wurden hier von einem Computerprogramm festgelegt, also ohne menschliche Entscheidungsgewalt. Und wie es im Büro ohne Chef weitergeht, so geht auch der Film mehr oder weniger so weiter, wie man es gewohnt ist. Die Bilder wechseln manchmal ein wenig ruckartig, doch es gibt nichts zu sehen, was man vom ohnehin zum Experimentellen neigenden dänischen Kino und zumal vom Kinozauberlehrling Lars von Trier nicht schon so ähnlich gesehen hätte."

15. Januar 2009 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • Der Tagesspiegel

Komisch findet Martin Schwickert die Filme des Regisseurs eigentlich nicht. "Die Radikalität, mit der Lars von Trier sonst sein Ziel verfolgt, fehlt seinem Ausflug in die Komödie. Der Humor ist stets mit einer guten Portion Bitterstoffen versetzt. Nur das versprochene harmlose Vergnügen – das war ein Witz."

15. Januar 2009 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • perlentaucher.de

Beglückend findet Ekkehard Knörer, wie hässlich der Film ist, "wie unansehnlich, wie krumm und schief und verwaschen und wirklich gar nicht schön anzusehen! Und wie großartig, wie schlau, wie lustig, wie durchgedreht! Hässlich ist der Film, weil die Wirklichkeit des Wirtschaftsalltags, die er schildert, selbst hässlich ist. Aber wie weit das in der Ausführung von allen Realismuskonzepten entfernt bleibt, wie viele Volten es schlägt, wie wenig es vor der Gemeinheit zurückschreckt und auch vorm Sadismus!"

13. Januar 2009 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • Die Tageszeitung

Diedrich Diedrichsen "fühlt sich vielmehr ideal eingestimmt in Version 2.0 des alten skandinavischen Lieblingsthemas der Lebenslüge. Nur dass, anders als bei Ibsen, nicht mehr eine Wahrheit hinter der Lüge und ein echter Mensch hinter der Maske steckt, sondern immer wieder neue Bosse, die die handelnden Bosse dirigieren: eine endlose Befehlskette von unfähigen Regisseuren, Masken hinter Masken und am Ende ein Computer, der über Bildausschnitte entscheidet."

22. Dezember 2008 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • critic.de

Für Felix Frieler funktioniert der Film vortrefflich als schwarze Komödie. "Doch weckt eben diese leichtfüßige Form, gepaart mit der ständigen expliziten Distanzierung des Regisseurs von jedwedem tieferen Sinn seines Films großes Misstrauen. Gerade indem Lars von Trier eine Reflexion des Stoffes eingangs so explizit nihiliert, zwingt er den Zuschauer förmlich zu einer Auseinandersetzung. Von Trier konfrontiert ihn mit seinen eigenen Erwartungen und deutet, damit er diese bis zum Schluss aufrecht erhält, gerade ausreichend Anknüpfungspunkte an. Am Ende bietet er jedoch keine Ebene für eine schlüssige Reflexion, sondern führt die Erzählung vollkommen ad absurdum. Würde Lars von Trier nicht nur aus dem Off zu hören sein, könnte man wahrscheinlich sein Schmunzeln sehen."

01. Dezember 2008 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • filmz.de

Linksammlung bei filmz.de

01. Dezember 2008 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • programmkino.de

Der Humor funktioniert durch das Aufeinanderprallen der extremen Gegensätze, schreibt David Siems. "Nach einem etwas zähflüssigen Anfang mausert sich die Geschichte zu einem ironischen und bissigen Statement zur anhaltenden Rationalisierungswelle in der Jobwelt. Gleichzeitig ist THE BOSS OF IT ALL (THE BOSS OF IT ALL Trailer) aber vor allem die sarkastische Bestandsaufnahme firmeninterner Psychologie unter Kollegen. Bevor Lars von Trier mit seinem Horrorthriller ANTICHRIST als nächstes wieder formidabel in die Magengrube seines Publikums hauen wird, wirkt dieser Ausflug ins Comedy-Genre wie ein beschaulicher und wunderbar peinlicher Betriebsbesuch."

29. März 2007 | THE BOSS OF IT ALL • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Lars von Trier experimentiert mit dem Zufall und wird sogar etwas dogmatisch, meint Christoph Egger.

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