Inhalt • ICH BIN DIE ANDERE
Der Ingenieur Robert Fabry ist beruflich erfolgreich und lebt privat ein beschauliches Leben, bis er eines Tages Carlotta begegnet. Die Frau zieht Robert in ihren Bann, er gibt sich ganz dem Abenteuer hin. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden, zurück bleiben nur ihr Kleid und das vereinbarte Honorar. Noch verwirrt von der Nacht, begegnet Robert der selben Frau am nächsten Tag in einer Anwaltskanzlei. Als Rechtsanwältin Dr. Carolin Winter betreut sie seinen Fall. Roberts Anspielungen auf die letzte Nacht ignoriert die teuer gekleidete, intelligente und selbstbewusste Anwältin. Er hält dies für einen Teil ihres Spiels ...
Kritik • ICH BIN DIE ANDERE • 28. September 2006 • film-dienst 20/2006
Katharina Zeckau ist nicht besonders von dem Film angetan: "Was auf der Ebene der Bilder meist funktioniert – ein Gefühl von 'Bigger than life', Größe, Tragik, Schicksal und Determiniertheit –, bleibt der Rest des Films indes schuldig. Statt sich zu einer universellen Erzählung von tragischer Wucht aufzuschwingen, liefert der Plot nur eine behäbig wirkende Versuchsanordnung und scheint, wie Fräulein Schäfer, nicht so recht den Absprung zu schaffen. Die artifiziellen Dialoge kommen über ihren konstruierten Charakter nicht hinaus, und an Stelle großer, leidenschaftlicher und zwingender Gefühle stehen oft nur Behauptungen, die zuweilen unfreiwillig ins Komische kippen."