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WATER

WATER

Regie Deepa Mehta
Kinostart 07.09.2006

Kritiken • WATER

09. September 2006 | WATER • Kritik • Die Tageszeitung

Die Regisseurin, die alle Argumente auf ihrer Seite hat, trifft den rechten Ton oft nicht, meint Ekkehard Knörer. "In der Grundanlage ist WATER eher sozialrealistisch orientiert, dann nimmt Mehta Anleihen beim indischen Mainstreamkino. So gönnt sie zu Songs des Starkomponisten A.R. Rahman ihrer Geschichte minutenlange Auszeiten zu schwelgerischen Bildern. Getanzt wird aber nicht. Dem Zug ins Melodram gibt sie kurz nach und widersteht ihm im nächsten Moment. Zu Reibung oder Spannung führt das kaum."

07. September 2006 | WATER • Kritik • Berliner Zeitung

Julia Teichmann spricht mit der Regisseurin über Hinduismus, Identität und ihren Film WATER.

07. September 2006 | WATER • Kritik • Der Tagesspiegel

Mit der Regisseurin spricht Karl Hafner.

07. September 2006 | WATER • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein zartes Sozialdrama sah Sebastian Handke. "Er ist zu schön, dieser Film. Das saftige Grün der Palmen, Büsche und Kokosbäume. Der sacht in den Ganges prasselnde Monsun-Regen. Die leuchtenden Farben des Holi-Festes. Und diese vibrierende Musik. So schön ist Deepa Mehtas Film über Witwenentsorgung in Indien. ... Deepa Mehtas WATER ist ein lyrischer, beinahe märchenhafter, aber erstaunlich vielschichtiger Film. Doch es ist gerade die schwebende Poesie seiner betörend schönen Bilder und der überraschend hoffnungsvolle Grundton, der ihn seine tragische Wucht erst voll entfalten lässt. Es ist das Purgatorium, mitten im Paradies."

31. August 2006 | WATER • Kritik • film-dienst 18/2006

Laut Stefan Volk greift die Regisseurin auf religiöse Symbolik zurück, um deren repressiven Charakter zu entlarven bzw. auf den Kopf zu stellen. Für den Kritiker wirkt die Geschichte in "ihrem dramaturgischen Kern dünn und unglaubwürdig. Diese einzige Schwäche des Films wird von den behutsamen schauspielerischen Darbietungen und der unaufgeregten, musikalisch stimmig akzentuierten, poetischen Gesamtatmosphäre weitgehend aufgefangen. Trauer mit Hoffnung, Melancholie mit Romantik, Wut und Liebe gehen Hand in Hand. Der tiefgründige Film formuliert keine Anklage, keinen simplen Appell."

28. April 2006 | WATER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Till Brockmann weiß nicht genau, wie aussagekräftig der Film für das heutige Indien ist. "Die turbulente Entstehungsgeschichte von WATER lässt keinen Zweifel daran, dass es dem Stoff nicht an Aktualität mangelt. Es waren bereits einige Drehtage in der heiligen Stadt Varanasi absolviert, als im Jahr 2000 eine organisierte Meute die Filmsets vernichtete und Deepa Mehta sowie andere Beteiligte in der Folge terrorisierte."

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