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HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR

HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR

Regie Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Obermaier
Kinostart 07.09.2006

Kritiken • HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR

10. September 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • critic.de

Leider gelingt es dem Film nur in Ansätzen, eine individuelle Perspektive auf das Phänomen des einstigen Leinwandstars zu entwickeln, kritisiert David Gaertner. "So hat die Dokumentation über weite Strecken den plakativen Überschriften, die den Film nach den Lebensstationen des Stars gliedern und Titel wie "Forever Young" oder "Last Exit New York" tragen, meist nichts hinzufügen. Stattdessen verwässert der unentschlossene Mix aus aktuellen Interviewstücken den Fokus auf die Person Lamarrs."

09. September 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film nähert sich den Geheimnissen der Schauspielerin, ohne ihren Mythos zerstören zu wollen, schreibt Christian Schröder. "In den Off-Texten ist in akademischem Jargon von der 'Dynamik der Sex Bomb' und Lamarrs 'Frequency-Hopping' – dem Geniestreich ihres Torpedo-Patents – als Prinzip ihrer Selbstinszenierung die Rede. Weitaus interessanter sind die Interviews, die die Filmemacher Donatello Dubini, Fosco Dubini und Barbara Obermaier mit Angehörigen und Weggefährten von Lamarr geführt haben. Der alte MGM-Kinderstar Mickey Rooney sitzt auf seinem Sofa und schwärmt: 'Was für eine schöne Frau sie war!'"

09. September 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Claudia Lenssen sind das Herzstück des Films "die Starfotos der Lamarr, die wie bei anderen Idolen auch von der monströsen Zurichtung weiblicher Schönheit erzählen. Mit Mittelscheitel, dunklem Schmollmund und gerundeten Augenbrauen sollte sie Madonna und Sünderin zugleich sein. Leider wurden die Bilder mit digitalem Solarisationseffekt monochrom eingefärbt, was wie ein kunstgewerblicher Verfremdungstrick wirkt."

07. September 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Berliner Zeitung

Hedy Lamarr bleibt ein ewiges Rätsel, behauptet Carmen Böker. "Die sich vorsichtig vorwärts tastende Dokumentation ist chronologisch aufbereitet, in 16 Kapiteln; in jedem einzelnen wird Hedy Lamarr vom schwarz-weißen Still in grelle Pop-Art-Farben überführt. Das gleicht aufs Haar den Promi-Porträts Andy Warhols, die alles Individuelle nivellieren und den Menschen hinter seiner öffentlichen Rolle verschwinden lassen. ... So bleibt die Geschichte Hedy Lamarrs irgendwie geprägt von jenem "frequency hopping", das sie sich 1942 patentieren ließ. Die einen erinnern sich, dass sie für Hollywood "zu eigensinnig" war. Die anderen wissen, dass sie die Hauptrolle in "Casablanca" ausschlug, weil sie sich "amüsieren" wollte."

07. September 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Junge Welt

Nichts ist sicher, weissagt Cristina Fischer. Die Kritikerin ist von der Dokumentation enttäuscht. "Das Ergebnis fällt, entgegen großspuriger Presseerklärungen, überraschend wenig ambitioniert, fast lustlos aus. Die Dokumentation ist in zu viele Kapitel unterteilt und hat vor allem in den Interviewpassagen unnötige Längen. Die Ausschnitte aus Spielfilmen, zumeist Trailern entnommen, sind wenig aussagekräftig; interessanter ist das zu großen Teilen übernommene Interview, das die Schauspielerin 1970 dem Österreichischen Fernsehen gegeben und in dem sie Unbehagen am american way of life geäußert hat."

31. August 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • film-dienst 18/2006

Laut Hans Messias versucht das Filmteam "eine vorsichtige Annäherung an die Ikone, die eine Vermarktungsstrategin sondergleichen war und wusste, dass ihr Sex Appeal am besten auf schwarz-weißen Fotos zur Geltung kam, und die als Erfinderin eines Torpedo-Warnsystems eine der Grundlagen der heutigen Telekommunikation schuf. ... Dem ebenso unterhaltsamen wie detailfreudigen Dokumentarfilm geht es immer wieder darum, die Wirklichkeit hinter dem medialen Image zu hinterfragen, Selbstinszenierung von Fremdbestimmung zu trennen und die Geschichte einer letztlich gespaltenen Persönlichkeit zu erzählen, die ihren Rollen (vor der Kamera und im inszenierten Leben) immer gerecht wurde – dafür aber auch einen hohen Preis zahlte."

30. August 2006 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Jungle World

Esther Buss ist enttäuscht: Der Film verspricht zwar Aufklärung und Enthüllung, befeuert aber eher Spekulationen und Mythenbildung. "Denn das, was man als Ich bezeichnet, verschwindet bei Lamarr im Gegensatz zu anderen Filmdiven ihrer Zeit völlig hinter einer Kunstfigur, in der sich Selbst- und Fremdbilder, Leinwandfigur, Privatperson und Publicity-Image vermischen. Ihre Biografie ist schlichtweg zu unstimmig, um darin das klassische Prinzip des rising and falling star verkörpert zu sehen, der einer monströsen Hollywoodmaschinerie zum Opfer fällt. Unter dem Begriff secret communication versuchen die Filmemacher, Lamarrs Widersprüche als gezielte Irreführungen zu deuten."

Januar 2000 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Die Zeit

Die ZEIT veröffentlicht einen Nachruft auf die Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr.

27. Oktober 1999 | HEDY LAMARR - SECRETS OF A HOLLYWOOD STAR • Kritik • Jungle World

Andreas Busche porträtiert die Schauspielerin.

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