| Regie | Nicole Holofcener |
| Kinostart | 07.09.2006 |
Einen Schuß Selbstironie hat Anke Westphal wahrgenommen. "Man möchte ein großes Schild neben den Kinos anbringen, die FRIENDS WITH MONEY zeigen, worauf steht: Dies ist ein Film für Erwachsene, in dem tatsächlich erwachsene Frauen zu sehen sind - nicht verkleidete Teenager oder Frauen, die wie Teenager aussehen möchten. Ganz ohne Schmus, nüchtern bis sarkastisch, dabei die Würde ihrer Figuren aber immer wahrend, noch in den hysterischsten Zusammenbrüchen, erzählt Nicole Holofcener von diesen vier Frauen, die hier ihre Zweifel oder Gewissheiten gleichermaßen als private wie soziale Wesen ausleben dürfen."
Laut Michael Kohler hängt die Regisseurin der romantischen Vorstellung vom Kino als reichem Bruder des Fernsehens nach. "Die Freiheit, ein eigenes Drehbuch zu verfilmen, führt bei ihr nicht zur Emanzipation von vorgefertigten Erzählformeln und schablonenhafter Figurenpsychologie. Während die episodische Handlung gänzlich dem im Fernsehen erprobten Komödienstil verhaftet bleibt, geht die Besetzung immerhin mit einem weiblichen All-Star-Cast darüber hinaus. ... Das Zusammenspiel des Septetts ist durchaus sehenswert, was wiederum nicht bedeutet, dass dies ein Ensemblefilm geworden ist. Jedes Paar bleibt für sich allein, und auch die Freundschaft erscheint nur so lange belastbar, wie sie den Regeln der Sitcom-Dramaturgie gehorcht."