Inhalt • WIE SEHR LIEBST DU MICH?
Daniela arbeitet in einer Nachtbar am Pigalle. Ihre Schönheit lässt jedem Kunden den Atem stocken. François ist ein Kunde, der aufs Ganze geht und ihr anbietet, gegen Bezahlung mit ihm zusammenzuleben. Nach kurzem Zögern wird ein Preis ausgehandelt, sie akzeptiert und folgt ihm noch am selben Abend in seine Wohnung nach Hause. Aber so einfach kann man die Welt der Nacht nicht hinter sich lassen. Schon gar nicht, wenn man einen Zuhälter und gleichzeitig Geliebten wie Charlie hat, der ältere Rechte geltend macht. Und so einfach kann sich auch eine Nutte nicht sofort in eine brave Hausfrau verwandeln ...
Kritik • WIE SEHR LIEBST DU MICH? • 28. August 2006 • br-online.de
Die Klischees des Weiblichen werden hier eindimensional bedient, kritisiert Thilo Wydra. "Gewiss, das alles ist auch mit satirischem Blick gezeichnet, jedoch bei alledem zu leicht und seicht und gefällig geraten, um eine satirisch-sozialkritische Haltung aufrecht zu erhalten. Gewiss ist auch, dass Bliers Kino, so auch hier, Star-Kino ist. Mit Depardieu und Bellucci, flankiert von Bernard Campan und Jean-Pierre Darroussin, hat er zwei große Namen vor seiner Kamera. Doch sie alle wirken ob der Platitüden der Dialoge seltsam uninspiriert, ihre Figuren habe keine Tiefen, keine Biographien. Und wer hier wen warum wie sehr liebt, das bleibt fraglich."