| Regie | Michael Mann |
Franz Everschor hat sich etwas gelangweilt. "Zu Anfang gelingt Michael Mann denn auch eine ebenso furiose wie vielschichtige Annäherung an die Persönlichkeit Alis und an die Zeit, in der Cassius Clay aufgewachsen ist. Dort beweist sich wieder einmal der Magnetismus seines Talents für quasi-dokumentarische Szenenfolgen. Doch im weiteren Verlauf des zweieinhalbstündigen Films versackt die dramatische Konzentriertheit des Beginns in entdramatisierte, bis zur Langeweile überdehnte Momentaufnahmen. Während es eigentlich darum gehen sollte, die sportliche und mentale Eigenart dieses so ganz und gar untypischen Boxers darzustellen, wird das Publikum mehr mit Alis Reaktionen als mit seinen Motiven konfrontiert."