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DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG

DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG

Regie Matthias Keilich
Kinostart 24.08.2006

Kritiken • DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG

24. August 2006 | DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal ist der Film ein Glücksfall fürs Kino. "Matthias Keilich ist ein kluger Regisseur, der weiß, dass Fähigkeit und Wille des Publikums zum Mitfühlen nicht unerschöpflich sind - es will eben auch über seinen Alltag hinaus unterhalten werden. So ist denn das Milieu in seinem Film zwar ebenso genau wie liebevoll beobachtet, aber die Dialoge sind auch pointiert, und das Erzähltempo ist flott. So beschwingt in Atem gehalten interessiert man sich gern für Kreilichs Loser. Vor allem hat der Regisseur eines begriffen: Hartz IV und der Ostharz - das ist mehr als einen Kalauer wert."

24. August 2006 | DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG ist laut Julian Hanich ein Ostharzer Hartz-IV-Film über deprimierte Wendeverlierer. "Der Inszenierung fehlen Tempo und Timing der britischen Vorlagen, auch hilft es wenig, die Hauptfiguren als ziemlich unsympathisch darzustellen – eine Falle, aus der sie sich erst am Ende befreien. Wie man Verlierertypen unwiderstehlich macht, hätte sich Keilich etwa in Stephen Frears' THE SNAPPER und THE VAN abgucken können. Und doch, irgendwann zieht der diskrete Charme des Heimatfilms."

22. August 2006 | DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Für Schauspieler Bjarne Ingmar Mädel könnte der Film DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG der Durchbruch sein, behauptet Andreas Kurtz.

17. August 2006 | DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer beschäftigt sich mit Filmen aus der Provinz. "DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG ist eine sympathische Komödie um den anstrengenden Kampf gegen den inneren Schweinehund, bis in die Nebenrollen wunderbar besetzt, authentisch noch in der Überzeichnung und mit einer simplen Botschaft: Arbeitsverlust macht aus Männern Memmen, erst mit der Motorsäge in der Hand finden sie wieder zu alter Form."

13. August 2006 | DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG • Kritik • film-dienst 17/2006

Jens Hinrichsen ist begeistert: Der Regisseur fädelt "die Männerkrisen-Humoreske über Frust, Freundschaft und freudige Forstarbeit so überzeugend ein, dass auch einige eher laubgesägte Nebenfiguren dem gelungenen Ganzen nicht abträglich sind. Mit Bjarne Ingmar Mädel hat das Team einen guten Fang gemacht: Als Wackelkandidat Krischan, der sich zwischen dem Bedürfnis, in der alten Heimat Wurzeln zu schlagen und einer aufgesetzten Lonesome-Cowboy-Attitüde kaum entscheiden kann, jongliert er geschickt mit Männlichkeitsklischees und kreiert eine Vollblutfigur. Wenn Krischan verwegen die Augen zukneift, weiß man nie genau, ob er dahinter gerade einen coolen Plan ausheckt oder vor Überforderung schlicht die Jalousien heruntergelassen hat."

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