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CARS

CARS

Regie John Lasseter
Joe Ranft
Kinostart 07.09.2006

Kritiken • CARS

09. September 2006 | CARS • Kritik • Der Spiegel

Das Animationsspektakel macht Autos zu Vehikeln des amerikanischen Traums, schreibt David Kleingers. "Die Dynamik aus Ausbruch und Rückkehr, Fortschritt und Rückbesinnung wird nun in CARS explizit ausgespielt. Damit greift Lasseters Film tief in den Seelenkasten einer Nation, die stets zwischen dem Glauben an unbegrenzte Möglichkeiten und der religiös verwurzelten Sehnsucht nach Beständigkeit schwankt. Lightning McQueen und seine vierrädrigen Freunde können diesen Widerspruch scheinbar auflösen: Die Bewegungsmöglichkeiten sind unbegrenzt - zumal Ölknappheit keine Rolle spielt - und der Horizont endlos. Dennoch fahren sie freiwillig im Kreis, um immer wieder zum Wesentlichen zurückzukehren."

07. September 2006 | CARS • Kritik • Die Tageszeitung

Die Autos verhalten sich nach physikalischen Gesetzen und überschreiten sie glaubwürdig. lobt Martin Zeyn. "Es ist die Sorgfalt, mit der Effekte in die Geschichte eingebaut werden, die bei Pixar überzeugt. Lasseter verzichtet nahezu auf Klamauk. Fast jeder Witz wird weitergedreht, etwa wenn eine Fliege gegen eine Scheibe fliegt, wird erst jetzt deutlich, dass es sich um ein kleines Auto mit Flügeln handelt. Das ist niedlich. Die Kamera verharrt auf der Scheibe und dann fällt auf, die Rutschspuren auf dem Fenster haben Reifenprofil!"

07. September 2006 | CARS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Mit Witz gehen die CARS-Hersteller sparsam um, behauptet Gunter Gockenjahn. "Diese erneuerbare Energie wird eingestreut als handele es sich um einen rar werdenden Brennstoff. Natürlich sind die Gegenstände alle ganz wunderbar gezeichnet und bewegt, schließlich kommen sie ja aus den nordkalifornischen Computern der weltbesten Bildermacher. Aber nach Wunderwerken wie TOY STORY, DAS GROSSE KRABBELN oder FINDET NEMO haben die Pixar-Leute mit CARS zum ersten Mal einen recht schwachen Film abgeliefert."

07. September 2006 | CARS • Kritik • Die Zeit

Thomas Assheuer nennt CARS einen automobilen Bildungsroman. "Auf den ersten Blick ist CARS ein hübsch zusammengeschraubtes Märchen, ein vergnüglicher, mit altbackenen Motiven abgefüllter Mythenmixfilm, der mit unfassbarem Aufwand köstliche Bilder mit wunderbar fließenden Schattierungen und Reflexionen animiert. ... Auf den zweiten Blick handelt es sich bei CARS um eine amerikanische Selbstbefragung, die gewitzter nicht sein könnte. Mit subversivem Fetischismus probt John Lasseter den Aufstand gegen die Beschleunigungsmoderne; gegen eine unbehauste Lebensweise, der bei ihren Rasereien die Ziele abhanden kommen. Das ist schon sehr komisch."

31. August 2006 | CARS • Kritik • film-dienst 18/2006

Der Film macht keine große Umschweife und beginnt gleich mit einem spektakulären Wagenrennen, schreibt Jens Hinrichsen. "Da Autos zwar Inbegriff der Mobilität, aber in sich kaum beweglich sind, legten die Animatoren konsequent den Schwerpunkt auf ihre Mimik und experimentierten mit der Augenhöhe der virtuellen Blechgesellen. Das Bewegungsarsenal dieser lackierten „Gesichter auf Rädern“ bleibt notgedrungen aufs Vorwärts- und Rückwärtsfahren und das Gestikulieren mit den Reifen beschränkt, aber irgendwie weckt diese Reduktion Beschützerinstinkte: Man beginnt den Nachbarn zu verstehen, der zweimal wöchentlich seinen Wagen wäscht."

12. August 2006 | CARS • Kritik • Der Tagesspiegel

CARS ist laut Andreas Conrad nicht nur Roadmovie, sondern zugleich ein Rennfahrerfilm. "Disney-Filme richten sich meist an die ganze Familie, suchen also nach dem größten gemeinsamen Nenner. So bietet „Cars“ für kleine und große Actionfans rasante Verfolgungsjagden. Fürs Herz gibt es die Liebelei zwischen dem flotten Lightning und der wohlgeformten Sally wie auch seine Freundschaft zu Hook, und als Zugabe, damit die Raserei auch pädagogisch wertvoll werde, die Moral, dass ein Leben auf der Überholspur nicht alles ist. Zugleich aber zielt CARS auf die Gemeinde der Motorfreunde, die Kenner der internationalen Rennszene wie des Automobilmarktes und nicht zuletzt die Oldtimer-Enthusiasten."

05. Juli 2006 | CARS • Kritik • Der Spiegel

Tom Grünweg berichtet, wie Autofirmen den Film als Rahmen für eine neue Werbekampagne nutzen.

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