Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SUPERMAN RETURNS

SUPERMAN RETURNS

Regie Bryan Singer
Kinostart 17.08.2006

Kritiken • SUPERMAN RETURNS

23. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Der Spiegel

Nina Rehfeld spricht mit Comic-Zeichner Jim Lee über Bryan Singers neuen Film SUPERMAN RETURNS, seine eigene Comic-Interpretation und die schleichende Domestizierung eines ehemals harten Kerls.

18. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Der Freitag

Georg Seeßlen beschäftigt sich ausführlich mit SUPERMAN RETURN, dem Held der globalen Indifferenz. "So wird, nur zum Beispiel, ein Superman zum Gradmesser für das Verhältnis zwischen den USA und der Welt. SUPERMAN RETURNS ist nur ein besonders deutliches Beispiel für diesen Vorgang: Ein Film, der von der internationalen Kritik, einschließlich der Fan-Fraktionen, durchaus wohlwollend aufgenommen wird, stößt in den USA selbst auf erbitterten Widerstand, weil er als Verrat an den patriotischen amerikanischen "Werten" empfunden wird."

17. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Der Spiegel

Als Langweiler bezeichnet Andreas Borcholte Superman. "Singers Verbeugung vor dem Ur-SUPERMAN geht so weit, dass er sogar Marlon Brando, der damals mit schlohweißer Frisur Supermans Vater verkörperte, für eine Szene digital reanimierte. Hauptdarsteller Brandon Routh, ohnehin kein Charakterkopf, wurde dazu verdammt, als sanfter Reeve-Klon durch die Gegend zu fliegen - Stirnlocke inklusive. Viele Sequenzen und Einstellungen bis hin zur Original-Titelmusik von John Williams wirken wie demütige Reverenzen an jenen in der Rückschau kitischigen und pompösen Blockbuster, der heute höchstens noch mit einem gutmütigen Schmunzeln konsumiert werden kann."

16. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer hat SUPERMAN nicht vermißt. "SUPERMAN RETURNS ist nicht nur der teuerste, sondern vermutlich auch der überflüssigste Film aller Zeiten - ein Film, bei dem einfach gar nichts stimmt, der sich nicht entscheiden kann, ob er witzig oder tragisch, trashig oder intellektuell sein möchte, der keine Leidenschaft für seine Figuren und keine Vorstellung von seinem Thema hat; eine konfuse, von ratlosen Mimen dahingeschluderte, mit nicht weiter nennenswerten Spezialeffekten auch nicht befriedigend aufgepeppte Geschichte, die mit 154 Minuten auch noch viel zu lang ist."

16. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Barbara Schweizerhof gleicht dieser SUPERMAN mehr einem Wiedergänger als einem Action-Helden. "Traumwandlerisch, getragen feierlich ist denn auch das Tempo des Films. Trotz der ausführlichen Action-Sequenzen konzentriert er sich opernhaft auf Emotionen wie Trauer, Reue, Depression und Melancholie. Einzig Lex Luthor stört zwischendurch den wohlfeilen Schmerz der Wiederholung. Allerdings wirkt auch der Superbösewicht inmitten der entfesselten digitalen Tricktechnik wie heruntergestuft auf Alltagsniveau."

16. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke fragt, ob die Welt einen Superman-Film braucht. "Wenn man eine Bildgeschichte wie diese aufgreift und sie nicht in ein Drama verwandelt, sollte man wenigstens den Willen aufbringen, der Ikonographie des Kinos etwas hinzuzugeben. Paradoxerweise ist dies SIN CITY am besten gelungen – einem Film, der sich nichts weiter vorgenommen hatte, als die Bilder der Vorlage in eine Folge in sich bewegter Filmstills zu überführen. SUPERMAN RETURNS dagegen zitiert nur Zutaten der Superman-Filme von 1978 und 1980, an die er auch chronologisch anschließt."

16. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte entdeckt die Schwächen der Unverbesserlichen. "Die Nähe von Schönheit und Lächerlichkeit ist keine neue Erfahrung, aber eine unvermeidliche - wenn man sich mit Superman beschäftigt. Es grenzt schon an Verwegenheit, das verblasste Idol ausgerechnet jetzt auszumotten und ihm den teuersten Blockbuster des Sommers zu widmen. Wie sollte dieser naivste aller Weltverbesserer den Kampf gewinnen gegen zwei Jahrzehnte postmoderner Ironie und Männlichkeitskritik? Wie sich herausstellt, geht das nur als Einfaltspinsel - das allerdings mit Verve."

16. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Michel Bodmer erklärt, warum das Kino SUPERMAN nicht braucht. "Superman aber ist und bleibt der reinste, eindimensionalste und damit langweiligste Superheld der Comics-Geschichte. Selbst Jesus Christus hat einmal einen Feigenbaum angeschnauzt; der als Vorbild für die irrende Menschheit zur Erde gesandte Asylant vom Krypton hingegen ist ohne Fehl - sieht man von der absurden Drehbuchprämisse ab, dass dieser ach so verantwortungsbewusste Heros ohne Vorwarnung fünf Jahre Auszeit genommen hat."

16. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Jungle World

Einer muss den Job ja machen, meint Jürgen Kiontke. Während des Films "gibt es natürlich jede Menge spektakulärer Liebesszenen und irrsinniger Action, eine gewaltige Kontinentalverschiebung, größenwahnsinnigen Terrorismus und rasante Sturzflugsequenzen. Dass einem dabei nicht sonderbar langweilig wird, liegt weniger an dem üblichen Knall-Bumm-Peng digitalisierter Spezialeffekte, der perfekten Optik und der Fülle von Stunt-Ideen als vielmehr an dem Anspielungsreichtum des Films, den Koor­dinaten, in denen man das auf Reset geschaltete Leben des Superhelden aufhängt."

15. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • br-online.de

Der Kampf fürs Gute über die Jahre ermüdet, meint Margret Köhler: Der Hauptdarsteller schaut jedenfalls so. "SUPERMAN RETURNS ist ein Abenteuerfilm für kleine und große Jungs. Frauen würden mit dem netten Knaben sicherlich nicht die Kneipen unsicher machen. Ein Mann, mit dem man kein Bier, sondern wohl nur ganz brav ein Gläschen Milch trinkt."

15. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • film-dienst 17/2006

Jörg Gerle hat sich gelangweilt. "Trotz aller Taten, die den Zuschauer in den Bann ziehen sollen, verbreitet sich dann schlagartig Langeweile; die Dialoge werden bleiern, die Aktionen hölzern, die Kamera verliert ihre Eleganz. Es scheint, als würde allein die Präsenz der Hauptperson dem Film in dem Maße die Lebensenergie aussaugen, wie es das Kryptonit mit Superman macht. Dabei liegt es nicht an Darsteller Brandon Routh allein, der sich redlich müht, aus der Heldenfigur das Bestmögliche herauszuholen. Im Gegensatz zu Batman, Spiderman und den anderen Guten oder Bösen im Comic-Universum ist aber Superman nun einmal kein Mensch, sondern per definitionem unsterblich und gut. Daher fallen all jene Zwischentöne weg, die die übrigen Superhelden-Filme interessant gemacht haben."

13. August 2006 | SUPERMAN RETURNS • Kritik • Der Tagesspiegel

Lars von Törne zeigt, wo Metropolis liegt. "Für die erzählerische Dramaturgie der Superman-Abenteuer ist die Großstadt als Arena allemal unverzichtbar. Szenen wie die aus dem Kinofilm von 1978, in der der Held seine geliebte Lois Lane rettet, die aus einem Hubschrauber herauszufallen droht, der über die Dachkante eines Wolkenkratzers gerutscht ist, sind eben nur in einer Großstadt denkbar."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,38378