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NEIL YOUNG: HEART OF GOLD

NEIL YOUNG: HEART OF GOLD

Regie Jonathan Demme
Kinostart 17.08.2006

Kritiken • NEIL YOUNG: HEART OF GOLD

19. August 2006 | NEIL YOUNG: HEART OF GOLD • Kritik • critic.de

Im Mittelpunkt von Demmes Film stehen eindeutig die Musik und die einzelnen Instrumentalisten, stellt Michael Kienzl fest. "Während das Konzertpublikum nur auf der akustischen Ebene präsent ist, konzentriert sich die Kamera in wenigen Einstellungen auf das Bühnengeschehen. Durch den Wechsel zwischen Totalen und Großaufnahmen der verschiedenen Musiker wird das Live-Erlebnis auf die Leinwand übertragen und die tatsächliche Präsenz der Beteiligten sowohl durch eine emotionale Miteinbeziehung der Zuschauer, als auch durch eine intime Nähe zur Darbietung ersetzt."

18. August 2006 | NEIL YOUNG: HEART OF GOLD • Kritik • Die Tageszeitung

Ehrfurchtsvoll, konzentriert und direkt nennt Andreas Busche den Film. "Demmes formal schnörkelloser Konzertfilm verleiht dem "Old Man", der Young nun selbst ist, eine autoritäre Aura von Zeitzeugenschaft. In seiner ehrfurchtsvollen Direktheit gelingt es Demme, der bereits mit dem Talking-Heads-Film "Stop Making Sense" das Prinzip der Reduktion perfektionierte, Young in ein Licht zu rücken, wie es bislang kein Regisseur, auch nicht Young selbst, geschafft hat. Young, der Schmerzensmann, hat seinen inneren Frieden gefunden."

17. August 2006 | NEIL YOUNG: HEART OF GOLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Berührend nennt Rüdiger Schaper den Konzertfilm. "Bei allem Horror ist Jonathan Demme ein Regisseur der Stille, ein Meister der Ökonomie. Der Konzentration. Und deswegen ein Glücksfall für Neil Young und seine Musiker in Nashville. Man erlebt die Schönheit musikalischen Handwerks. Wie eine Steel Guitar gestreichelt wird, mit fester Hand. Wie eine Gitarre in ihrem Kasten geborgen wird. Wie Neil Youngs glockenhelle Stimme dem Käfig der Zähne und schmaler Lippen entschlüpft. Sind überhaupt Zuhörer im Raum? Was hätte man gegeben, bei dem Konzert dabei gewesen zu sein! Das ist der einzige Wermutstropfen, wenn man aus dem Kino kommt.
"

12. August 2006 | NEIL YOUNG: HEART OF GOLD • Kritik • br-online.de

Gunnar Mergner lobt, daß der Regisseur auf all den modern-hektischen Optik-Schnickschnack versichtet, mit dem Musik gerne in Szene gesetzt wird. "Ruhig und genau beobachtet ist dieser Konzertfilm. Er fängt die Dynamik zwischen den Musikern ein, zeigt lieber den kleinen Blick nach hinten, den Neil Young bei der Zeile "I want to see you dance again" seiner lächelnden Ehefrau zuwirft, als die Band kraftmeierisch und abgehoben als Stars zu inszenieren. Ein Film über einen Künstler, der froh ist, noch am Leben zu sein, gedreht von einem Fan, der aus zwei Konzerten einen musikalischen und visuellen Genuss gemacht hat. NEIL YOUNG: HEART OF GOLD fühlt sich an, als wäre man dabei im Ryman Auditorium, nur viel näher dran als die Zuschauer dort."

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