Inhalt • VALERIE
Kurz vor Weihnachten strandet das einst erfolgreiche Fotomodell Valerie in Berlin. Zwar hat sie noch ein Zimmer im exklusiven Hyatt, aber eigentlich ist die 29-jährige völlig pleite und ohne Perspektive. Valerie verheimlicht ihren Freunden und Kollegen den Ernst ihrer Lage. Als sie ihr Hotelzimmer verlassen muss, hat sie nicht mal mehr genug Geld, um ihre Parkgebühren zu bezahlen. Fortan verbringt sie die Nächte in ihrem Wagen in der Tiefgarage und lebt wie ein blinder Passagier in der Welt der Schönen und Wohlhabenden. André, einer der Wachmänner des Hotels, ist die einzige Person, die ihr Hilfe anbietet...
Crew • VALERIE
Regie: Birgit Möller
Darsteller: Devid Striesow, Birol Ünel, Anne Sarah Hartung, Agata Buzek, Guntbert Warns ...
Verleih/Copyright: Neue Visionen, Berlin
Kritik • VALERIE • 23. April 2007 • br-online.de
Ein interessantes Sujet bescheinigt Heidi Reutter dem Film. "Möllers Film ist eine schöne, stimmige Geschichte über moderne Obdachlosigkeit, über Unbehaustheit und Fremdsein. Das birgt die Gefahr, sich selbst zu verlieren. Aber Valerie trägt ihr Schicksal mit Fassung. Bis zum Ende stöckelt sie auf ihren Pumps mit erhobenem Kopf durch die kalte Stadt. Sie fällt nicht hin. Bestenfalls schläft sie irgendwo ein. Ihre Würde scheint sie jedenfalls nicht zu verlieren. Am Ende also doch: Hoffnung, trügerisch. Wie der verführerisch schöne Schein."