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OPEN WATER 2

OPEN WATER 2

Regie Hans Horn
Kinostart 10.08.2006

Kritiken • OPEN WATER 2

10. August 2006 | OPEN WATER 2 • Kritik • Der Spiegel

Mit dem Thriller lernt auch der Filmstandort Deutschland die Lektionen der Globalisierung, behauptet Bert Rebhandl. "So belanglos OPEN WATER 2 als Film ist, so interessant ist er als Produkt: Die Belieferung mit Dutzendware ist keine Einwegkommunikation mehr. Was an B- bis Z-Filmen lange Jahre fast ausschließlich aus den USA kam (und in den Nachtschienen der Privatsender endgelagert wurde), wird nun auch von Deutschland aus in die Welt geliefert: Malta ist die neue Karibik, Englisch das Esperanto des Genrekinos, nur für Til Schweiger gab es in diesem Fall keine Rolle als Vorzeigedeutscher im globalen Showbiz. Er hätte das Budget von OPEN WATER 2 auch deutlich gesprengt."

10. August 2006 | OPEN WATER 2 • Kritik • epd-film 08/2006

Wie eine Visitenkarte wirkt der Film für Frank Arnold. "Es wäre nicht verwunderlich, würde sie für den 38-jährigen Regisseur Hans Horn, einen Absolventen der Münchner Filmhochschule, Kurzfilmmacher (WOLPOZILLA – DER SCHRECKEN VOM TEGERNSEE) und Werbeprofi, das endgültige Ticket nach Hollywood bedeuten. Andererseits, nach dem aufgeblähten, enttäuschenden POSEIDON-Film von Wolfgang Petersen zeigt Open Water, dass man auch mit bescheideneren Mitteln eine gewisse Wirkung erzielen kann."

09. August 2006 | OPEN WATER 2 • Kritik • br-online.de

Eine nette Sommergruselei sah Florian Kummert. "OPEN WATER 2 ist solide und spannend inszeniert und schafft durchaus einige beklemmende Momente. Nur die Figuren, die Hans Horn den Zuschauern vor die Nase setzt, die sind so dreidimensional wie die Panini-Klebebilder von der WM. Und dazu hat er sich einige hirnrissige Momente nicht verkneifen können. So wie sich die Gruppe verhält, verwundert es nicht, dass der Großteil nie wieder das Schiff lebend von innen sieht. Die Sechs würden wahrscheinlich eine Floßfahrt auf der Isar auch nicht lebend überstehen. Anders als "Open Water" geht diese Hochglanzfassung nicht unter die Haut."

09. August 2006 | OPEN WATER 2 • Kritik • critic.de

Johannes Scharnbeck ist enttäuscht: "Dem Regisseur gelingt es nicht, die Spannung einiger Szenen, in denen die Protagonisten verzweifelt versuchen, auf das Boot zurückzukommen, auf die Auseinandersetzungen zwischen den Charakteren zu übertragen. Die psychische Belastung, der Jacht und somit der Rettung immer nah zu sein, das Boot aber nicht erreichen zu können, ist den sechs Schwimmern ebenso wenig anzumerken. So bleibt es bei kurzen aufrüttelnden Szenen, doch es entwickelt sich keine Eigendynamik des Überlebenskampfes. Auf jeden Rettungsversuch folgt ein aufgesetzt wirkender zwischenmenschlicher Konflikt, der die Charaktere entfremdet."

03. August 2006 | OPEN WATER 2 • Kritik • film-dienst 16/2006

Nach allen Regeln des Genrekinos spielt Regisseur Hans Horn mit den durchaus überschaubaren Elementen zur Spannungserzeugung, lobt Ulrich Kriest. "Wie das Auf und Ab der Wellen wechseln Hoffnung und Enttäuschung. Mit Handkamera und im CinemaScope-Format gedreht, gelingt dem Film visuell eine tragfähige Mischung aus der Nähe zu den Figuren und ihrer Verlorenheit im Ozean. Im Gegensatz zum Vorgänger OPEN WATER braucht es keine Haie, da die Figuren von sich aus nichts unversucht lassen, was ihre Situation noch verschlechtern könnte. ... Leider sind manche Figuren derart unsympathisch gezeichnet, dass der Zuschauer ihren Tod fast schon mit Erleichterung registriert."

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