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DIE HERBSTZEITLOSEN

DIE HERBSTZEITLOSEN

Regie Bettina Oberli
Kinostart 29.03.2007

Kritiken • DIE HERBSTZEITLOSEN

30. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • critic.de

Eine gelungene, leichte Komödie sah Meike Stolp. "Es geht Oberli nicht darum, ihre Damen zu Rock'n'Roll-Omas aufzubauen, die sich den Weg aus der Gemeinschaft in die vermeintliche Freiheit erkämpfen. Martha, Lisi, Hanni und Frieda fühlen sich wohl in Trub, Freiheiten erkämpfen sie sich nur innerhalb dieser Gemeinschaft. Ebenso verzichtet Oberli auf den platten Witz auf Kosten der reaktionären Kinder Marthas und Hannis. Auch sie haben Gründe für ihr Handeln und diese werden dem Zuschauer ebenso vermittelt. Anders als Beeban Kidrons HERBSTZEITLOSE verlässt sich Bettina Oberli eben nicht nur auf ihre charismatischen Schauspielerinnen."

29. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • Berliner Zeitung

Als sehr warmherzige Komödie bezeichnet Alexandra Seitz DIE HERBSTZEITLOSEN. "Zwar mag Oberlis Inszenierung sich wie harmloses Bauerntheater gängiger Vorurteile über die vermeintliche Rückständigkeit der Landbevölkerung bedienen und so manchen Witz auf deren Kosten machen. Im Kern jedoch trifft ihre Geschichte vom getrübten Altweibersommer einen wenig schmeichelhaften und weit generelleren Sachverhalt: Das gestörte Verhältnis zwischen den Generationen und die Entmündigung und Verdrängung der Alten."

29. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • Neues Deutschland

Die Geschichte ist schlüssig, zügig, in tausenderlei liebevoll gezeichneten Details unterhaltsam erzählt, lobt Marion Pietrzok. "Ein unaufdringliches Plädoyer für das Recht auf Unangepasstheit. Und wie die Kamera das Sinnliche, vermeintlich Sündige einfängt, das hat eine Sogkraft, die an Lasse Hallströms CHOCLATE mit Juliette Binoche denken lässt. ... Vielleicht gibt DIE HERBSTZEITLOSEN, dieser kleine große schweizerische Film von der unterm Deckel von Tradition und Tracht gehaltenen Leidenschaft, die nur eines kleinen Auslösers bedarf, um loszubrechen, wenn nicht die (Bein-)Freiheit von sexy Slips und freizügigen Miedern, so doch Hilfe für die Bestätigung: Ich bin, was ich will und was ich kann."

29. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald kann dem Film nicht viel abgewinnen: "Die Regisseurin Bettina Oberli wollte sich auf die Seite der Alten schlagen, milde Kritik an überlebten Traditionen, Männerbündelei und falschem Traditionalismus üben, schließlich vorsichtig für Toleranz, Lebenslust und Weltoffenheit plädieren; aber sie hat all das hinter betulich-biederer Harmlosigkeit versteckt. Ihre Inszenierung ist eindeutig, die Dramaturgie frei von Überraschungen, ihre Figuren sind Klischees, und das Happy End steht vom ersten Moment an fest."

26. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • film-dienst 07/2007

Richtig heimelig fühlte sich Claudia Herzog in dem Film. "Das Ensemble verleiht dem ursprünglich als Fernseharbeit angelegten Mundartfilm so viel Würde, dass es DIE HERBSTZEITLOSEN völlig zu Recht auf die Kinoleinwand geschafft hat. "Ein unerwartetes Geschenk", wie Oberli findet. Ihr Film ist auch ein Geschenk an die Zuschauer, obwohl oder gerade weil die etwas holzschnittartige Dramaturgie konsequent auf einem für fast alle Beteiligten glückliches Ende besteht. Die Welt darf auch einmal gerecht sein – spätestens wenn das Laub von den Bäumen fällt und die Sonne durch die Äste scheint und nicht nur die Gemüter von Martha und ihren Freundinnen wärmt."

25. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • br-online.de

Diese charmante und mit Witz unterhaltende Komödie aus der Schweiz punktet mit vier Hauptdarstellerinnen, stellt Margret Köhler fest. "Ob sie nun wie Witwe Martha endlich ihren eigenen Weg gehen oder wie die anderen Freundinnen sich von der Bevormundung im Altersheim befreien oder vom autoritären Gatten und geldgierigen Sohn oder schon immer mit der Moral auf Kriegsfuß standen. Der Trubel in Trub zeigt eine positive Perspektive samt Frühlingsgefühlen bei einer aus dem Damenkränzchen. "The wind of change" bläst in den letzten Winkel und beweist, dass das Leben auch mit 80 Jahren noch lange nicht vorbei ist. Im Gegenteil, für manche fängt es da erst an. Diese "Best Ager" sind jedenfalls nicht zu (s)toppen."

20. März 2007 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • 3 Sat

Schwyzerdütsch und Haute Couture passt für Regina Schachtner gut zusammen. "Obwohl man sich von Anfang an den Ausgang des Films ausmalen kann, hält er noch viele amüsante und liebenswürdige, auf jeden Fall sehenswerte Details parat. Wem KALENDERGIRLS gefallen hat, wird diesen Film lieben. Auch DIE HERBSTZEITLOSEN ist eine gefühlvolle Geschichte über die Bedeutung von Freundschaft, realisierte Träume und den Ausbruch aus der Enge, die sich aus gesellschaftlichen Normen und Erwartungen ergibt."

07. Oktober 2006 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Eine warmherzige Feelgood-Komödie sah Alexandra Stäheli. "Der Film tut dies - unterstützt von einem brillanten Schauspielensemble, dem man gerne zusieht - mit einer gesunden Mischung aus Melancholie und Witz, die Komik als Balanceakt über tragischen Abgründen (und nicht wie die CHARLIES als Vollstreckung einer Formel) versteht. Auch wenn man der etwas biederen Ästhetik und dem doch berechenbaren Drehbuch mit folkloristischem Showdown die Konzessionen ans Fernseh- Format deutlich anmerkt, DIE HERBSTZEITLOSEN ist ein charmantes Unterhaltungsstück mit erahnbarem Tiefgang geworden, das uns auf die nächste Arbeit der Berner Regisseurin gespannt sein lässt."

Oktober 2006 | DIE HERBSTZEITLOSEN • Kritik • Annabelle 17/2006

Birgit Schmid spricht mit der Regisseurin Bettina Oberli und der Hauptdarstellerin Stephanie Glaser.

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