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URMEL AUS DEM EIS

URMEL AUS DEM EIS

Regie Reinhard Klooss
Holger Tappe
Kinostart 03.08.2006

Kritiken • URMEL AUS DEM EIS

03. August 2006 | URMEL AUS DEM EIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Schauplätze wie Figuren geben den Filmemachern die Möglichkeit, das ganze Spektrum ihres Handwerks auszuschöpfen, meint Sascha Westphal. "Doch selbst die Sorgfalt, mit der sich Klooss und Tappe ihrer Vorlage genähert haben, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass kein computergeneriertes Bild jemals den Charme haben wird, den die Urmel-Episoden der Augsburger Puppenkiste auch heute noch versprühen. So atemberaubend etwa die Sequenz, in der Urmel aus einem Vulkan gerettet werden muss, auch sein mag - Klooss und Tappe bedienen in ihr nur die Konventionen des Achterbahnkinos. Alles an diesem Moment ist perfekt, aber gerade deshalb wirkt er kalt. Indem sie Kruses Ideen noch bis ins letzte Detail ausgearbeitet haben, haben Klooss und Tappe sie auch ihrer so zauberhaften Naivität beraubt."

03. August 2006 | URMEL AUS DEM EIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Nostalgieeffekte sind garantiert, behauptet Martin Schwickert. "So sind die Regisseure Reinhard Klooss und Holger Tappe auch sichtlich um Werktreue bemüht. Die Versuche, der grundgemütlichen Geschichte mit einem surfenden Urmel und einem Finale im Vulkan Action-Coolness einzuhauchen, wirken eher unbeholfen. Aber Werktreue ist selbst bei bewährten Stoffen keine Erfolgsgarantie. Auch hier kommt es auf die Originalität der eigenen Lesart an. ... Wie viel seelenloser wirkt die digitale Urmel-Reanimation gegenüber der Marionetten-Version. Eigentlich sind den Möglichkeiten mit der computergenerierten 3D-Animation kaum Grenzen gesetzt. Trotzdem flüchten sich die Filmemacher in fantasielosen Realismus."

03. August 2006 | URMEL AUS DEM EIS • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film entzieht sich nicht dem einnehmenden Charme der Vorlage, schreibt Katja Lüthge. "Fast hat es den Anschein, als wäre hier mit wechselnder Software gearbeitet worden. So ist die unterschiedliche Anmutung von Wasser und Flüssigkeiten aller Art augenfällig. In einem Moment ist sie sehr gelungen, im nächsten eher lausig. Da wirkt die notorische Zellophanfolie der Augsburger Puppenkiste nachträglich doch ganz passabel! Und während etwa jede einzelne Feder von Pinguin Ping schön seidig glänzt, sind vor allem die menschlichen Figuren - inklusive des Schweins - zu glatt und undifferenziert geraten."

02. August 2006 | URMEL AUS DEM EIS • Kritik • film-dienst 16/2006

Reinhard Lüke wundert sich, daß die Geschichte nicht schon vor Jahrzehnten ins Kino gekommen ist. "Ob man den Look des Ganzen, durch den Titiwu in Totalen ein wenig an PlayMobil-Land erinnert, mag oder nicht, ist dabei letztlich Geschmackssache. Natürlich haben sich die Macher um Autor und Co-Regisseur hie und da ein paar Tribute an die Moderne gegönnt. ... Doch derartige Einlagen sind spärlich gestreut und fügen sich nahtlos ins Geschehen. Von sprachlichen Ranschmeiß-Versuchen an die Jugend mit Floskeln wie "cool", "mega" oder "geil" bleibt man gänzlich verschont."

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