Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DER TEUFEL TRÄGT PRADA

DER TEUFEL TRÄGT PRADA

Regie David Frankel
Kinostart 12.10.2006

Kritiken • DER TEUFEL TRÄGT PRADA

12. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Berliner Zeitung

Marli Feldvoß spricht mit Meryl Streep über weibliche Chefs, Frauen in Hollywood und ER TEUFEL TRÄGT PRADA.

12. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Die Tageszeitung

Keine Frage, Streep hat Lust am Monstern, behauptet Harald Fricke. "Alles geschieht en passant, hier eine skeptisch gerunzelte Augenbraue, dort eine gezielte Überheblichkeit; dazu der schnell fließende New Yorker Zungenschlag, der schon bei der TV-Serie "Sex & The City" prägend war, für die Frankel einige Folgen gedreht hat. "That's all", diese kurze Formel, die Streep mit mattem Seufzer ans Ende jedes ihrer Monologe setzt, wird zum Singsang der Unantastbarkeit. Wer Effizienz will, kennt keine Widerrede."

12. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz entdeckt ein Problem: Der Film menschelt deutlich mehr als die literarische Vorlage. "Truffauts Bonmot zufolge bedeutet Kino, schöne Dinge mit schönen Frauen anzustellen. Diese Devise beherzigt Frankels Mode-Farce in jeder aufwändig ausgestatteten Szene, auch wenn Anne Hathaway neben Streeps Aura verblasst. Der Sex-Appeal der Macht ist einfach stärker als die Verführungskraft der Jugend. Schade bloß, dass die anfangs vorgelegte Hochgeschwindigkeit sich kein bisschen steigert und mancher running gag (die morgendliche "That’s all"-Ouvertüre) durch schiere Wiederholung zur lahmen "Déjà vu"-Ente ausgebremst wird."

12. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Katja Lüthge lobt einmal mehr Meryl Streep. "Der silberweiß schutzschildartig frisierten Miranda Priestley hat er darin eine perfekt-geleckte Umgebung geschaffen, die geeignet ist, auch noch die geringsten Gesten der Chefin wunschgemäß zu verstärken. Miranda Priestly ist für ihre Untergebenen eine egoman-autistische Zumutung, der man allerdings als Zuschauer bei ihren leise vorgebrachten verbalen Exekutionen ausgesprochen gern zuschaut. Ob hinter der betonharten Fassade gelegentlich Selbstzweifel auftauchen, ist dank des lachfaltenlosen glatten Gesichts nicht auszumachen."

11. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Berliner Zeitung

Du bist, was du trägst, sonst bist du nichts - ist laut Carmen Böker die Botschaft des Films. "Streep - die so genüsslich despotisch, so fulminant auftritt, dass man unwillkürlich auf das musikalische Motiv der bösen Hexe des Ostens aus dem "Zauberer von Oz" wartet - verweist jedoch lieber darauf, dass es der angstvolle männliche Blick auf eine machtvolle Frau ist, der den Eindruck eines Miststücks verfestigt ... Der Film ist, was bei solchen Vorlagen selten der Fall ist, besser geraten als das Buch: pointierter, zugespitzter, ambivalenter in der Zeichnung der handelnden Personen."

11. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Jürg Zbinden fragt, was Gott eigentlich trägt. "Dem Fernsehregisseur David Frankel ist der Film geglückt, den man sich 1994 von Robert Altman versprochen hatte: PRET-A-PORTER war eine eher derbe Enttäuschung. Das Teufelswerk nun ist pfiffig kombiniert. Meryl Streep gibt das Pelz tragende Machttier, das an die Gefühle anderer keinen Gedanken verschwendet. Zum täglichen Ritual gehört es, dass Miranda Mäntel und Handtaschen auf das Pult der zweiten Assistentin schleudert wie Zeus die Blitze vom Olymp oder Normalsterbliche den Müllsack in den Container. Die bildhübsche Anne Hathaway ist ebenfalls eine hervorragende Wahl."

10. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • film-dienst 21/2006

Laut Holger Römers hält sich die Kamera zurück; ebenso wenig schwelgt der Film im Blitzlichtgewitter von Modeschauen oder Foto-Shootings. "Weil die Protagonistin dem schönen Schein zuletzt zugunsten wichtigerer Dinge entsagt, mag die stilistische Unauffälligkeit des Films sogar konsequent wirken. Die Schlusswendung, die leere Oberflächenreize gegen hehren Idealismus ausspielt, ist zwar konventionell, doch Frankel nimmt die vordergründige Moral seiner Geschichte selbst nicht ernst. Sein Film macht sich zwar über die Eitelkeiten der Branche lustig, ist aber klug genug, deren Reiz bis zuletzt nicht in Abrede zu stellen."

08. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Der Tagesspiegel

Meryl Streep glänzt als Furie in der Komödie DER TEUFEL TRÄGT PRADA – und bald auch als US-Präsidentin. Rüdiger Suchsland porträtiert die Schauspielerin.

08. Oktober 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Der Spiegel

Enthüllungskino sah Johanna Adorjan. Anne Hathaway spielt "die Hauptrolle, eine Art noch süßere Liv Tyler, die man sich schon in BROKEBACK MOUNTAIN nicht merken konnte - die eigentliche Hauptrolle aber spielt natürlich - natürlich! - Meryl Streep: Als Miranda Priestly beherrscht sie die hohe Kunst, selbst Menschen von oben herab anzusehen, die deutlich größer sind als sie, und ihre Angewohnheit, jeden Dialog mit einem knappen "danke, das war's" zu beenden, bevor er in ein Gespräch ausartet, möchte man sich am liebsten abgucken. Aber ein Teufel? Und: Prada? Wäre dieser Film ein Kleidungsstück, er wäre ein beiges Twinset von Pringle: klassisch, gediegen, ein bißchen brav und ganz bestimmt nicht gefährlich."

07. September 2006 | DER TEUFEL TRÄGT PRADA • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander mag den Film: "Die Geschichte um ein Mädchen vom Lande, das als Assistentin einer diabolischen Chefredakteurin Höllenqualen durchsteht, ist weder originell noch sonderlich schlau, aber sie hat Meryl Streep. Als eiskalter Horrorboss reicht ihr ein Augenaufschlag, um ihr Gegenüber zu vernichten. Niemals erhebt sie die Stimme, sondern demütigt ihre Untergebenen mit subtiler Beiläufigkeit - eine der großen Performances dieses Festivals."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,52017