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DARATT

DARATT

Regie Mahamat-Saleh Haroun
Kinostart 06.03.2008

Kritiken • DARATT

06. März 2008 | DARATT • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl lobt das Werk: langsam, aber eindringlich, ein großartiges Beispiel politischen Kinos. Was "auf dem Spiel steht, ist tatsächlich nicht weniger als nationale Versöhnung. Die Möglichkeit dazu beruht auf der Voraussetzung, dass nicht jedes Verbrechen im Bürgerkrieg gesühnt werden kann, schon gar nicht individuell und am Gesetz vorbei."

06. März 2008 | DARATT • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Dietmar Kammerer kommt der Film "mit wenigen Gesten und Einstellungen aus, um den Konflikt seiner Erzählung um Schuld, Vergeltung und die Möglichkeit von Vergebung zu etablieren. ... Mahamat-Saleh Haroun erzählt DARATT in präzisen, teilweise unverbundenen Szenen. Wie in einem stummen Kammerspiel verdichtet sich das Drama zwischen einem jungen Mann und demjenigen, der, wäre nicht die Vergangenheit, durchaus sein Vater sein könnte, weniger über die Dialoge, als in den Körperhaltungen und Blicken der beiden Hauptfiguren."

05. März 2008 | DARATT • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns lobt die Spannung des Films, die sich aus dem Wechselspiel, dem Kontrast zweier Menschen, zweier Generationen speist. "Ganz langsam vollzieht sich in den Figuren eine Entwicklung, die zu solch überraschenden Momenten führt, wie das Angebot Nassaras Atim zu adoptieren. Es dürfte klar sein, dass Mahemet-Saleh Haroun seinen Film nicht mit dem Tod von Nassara beendet. Eine solche Auflösung würde der Komplexität des Erzählten auch nicht gerecht werden. Stattdessen findet Haroun ein schlichtes, poetisches Schlussbild, das der Schönheit des Films gerecht wird."

13. September 2007 | DARATT • Kritik • Neue Züricher Zeitung

ine exemplarische Geschichte aus Tschad sah Martin Girod. "Ganz der afrikanischen Erzähltradition verpflichtet, versucht Haroun, nicht einfach einen Einzelfall zu erzählen, sondern das Exemplarische an seiner Geschichte zu betonen. Daneben lassen glaubwürdig gezeichnete Details die Situation lebendig werden: die provozierende Präsenz arroganter Soldaten etwa, die gebrochen wird durch einen Krüppel in Uniform, oder der religiöse Eifer des Mörders, der Atim vergeblich in die Moschee schleppen will. Der ruhige Rhythmus des Films lässt dem Publikum Zeit, sich die Frage nach dem eigenen Verhalten in einer solchen Situation zu stellen, und in der parabelhaften Überhöhung geht selbst das eher steife Spiel der Laiendarsteller auf."

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