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THE QUEEN

THE QUEEN

Regie Stephen Frears
Kinostart 11.01.2007

Kritiken • THE QUEEN

11. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Der Spiegel

Höchst amüsant fand Hannah Pilarczyk den Film. "Es ist ein komödiantisches Traumpaar, dass Regisseur Stephen Frears in Tony Blair und Elizabeth II. gefunden hat. Mit sichtlichem Genuss inszeniert er das Aufeinandertreffen des jugendlichen Premierministers und der ewigen Königin, des Geistes der Erneuerung und der Seele der Tradition. ... Als Gerüst des Films dienen die brillanten Dialoge von Drehbuchautor Peter Morgan, doch getragen wird THE QUEEN von Helen Mirren, die für ihre Darstellung von Elizabeth II. bereits in Venedig die Copa Volpi als beste Schauspielerin erhielt, nun für Golden Globe nominiert ist und sicher auch bei den Oscar-Nominierungen nicht vergessen wird. Gemeinsam mit Frears und Morgan zeigt Mirren: Zeitgeschichte, mit Witz und Chuzpe erzählt, kann ein ganz großer Spaß sein."

11. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Berliner Zeitung

Schauspielerin Helen Mirren erklärt, was die Queen so besonders macht. Mariam Schaghaghi hat zugehört.

11. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Berliner Zeitung

Marcus Rothe hat sich mit dem Regisseur Stephen Frears über die britische Monarchie unterhalten.

11. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Die Tageszeitung

THE QUEEN ist laut Anke Leweke nicht nur ein Film über die Queen. "Es geht um unser Verhältnis zu Traditionen und Institutionen. Um die Mediengesellschaft und ihre Hysterie. Und um die paradoxe Situation, dass ein von Gottes Gnaden inthronisiertes und doch von Volkes Unterstützung abhängiges Staatsoberhaupt sich gegen den Personenkult der Moderne stemmt. ... Die Queen vom Thron holen und sie doch darauf sitzen lassen - das ist die Bewegung, die dieser Film immer wieder vollzieht. Mit wem man es hier eigentlich zu tun bekommt, lässt uns vor allem der nervöse Premierminister Tony Blair wissen."

11. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Katja Lüthge weiß endlich, wem sie im fortgeschrittenen Alter nacheifern wird. "Das ist vor allem der anbetungswürdigen Helen Mirren zu verdanken. Ein Kniefall wäre hier ganz bestimmt angemessen. Gerade zu Beginn des Film darf sie mit heiterem Sarkasmus und feiner Ironie begeistern. Statt der Karikatur einer hartherzigen Herrscherin eines überkommenen politischen Systems, zeigt sie uns aber auch eine Figur, die wohl wirklich daran glaubt, mit "Würde und Ruhe" ließe sich alles, folglich auch der Rummel um den "Diana-Kult" angemessen ausstehen. ... Helen Mirren hat sich als zum verwechseln ähnliche Elizabeth II. eine Körpersprache- und haltung antrainiert, die noch im letzten Mundwinkelzucken das höfische Zeremoniell erkennen lässt. Tradition und Pflichtbewusstsein haben sich unhintergehbar in die Physiognomie eingegraben."

11. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Die Zeit

Der Film THE QUEEN zeigt die beste schauspielerische Leistung, die Sie in diesem Jahr auf der Leinwand zu sehen bekommen werden, lobt Jeremy Paxman euphorisch. "Das Bemerkenswerteste an ihrer Darstellung des britischen Staatsoberhauptes ist, dass sie im eigentlichen Sinne überhaupt nicht dramatisch ist. Königin Elisabeth ist nicht für extravagante Gesten und Gefühlsausbrüche bekannt. ... Und Helen Mirren hat es in THE QUEEN irgendwie geschafft, den Menschen unter der Krone sichtbar zu machen."

10. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist begeistert: Helen Mirren brilliert als THE QUEEN in einem glänzenden Film von Stephen Frears. "Das Wunderbare an THE QUEEN ist, dass einem hier mit ganz leichter Hand so viel darüber beigebracht wird, wie man öffentlich überlebt. Anfangs voller spitzer Heiterkeit gewinnt dieser Film mit der Schilderung der Hofkrise zunehmend eine neue, fast metaphysische Tiefe ... Seine Sympathien verteilt Stephen Frears nur fast gleichmäßig. Die Königin kommt einen Hauch besser weg als Tony Blair - das ist eine Entscheidung aus Respekt."

10. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine königliche Psychostudie sah Christina Tilmann. "Sicher: Stephen Frears tut nicht viel mehr, als jene dramatische Woche im September 1997 nachzuerzählen. Er bedient auch den Kitzel der Innenperspektive, den Schlüssellochblick, von dem die Veröffentlichungen diverser Butler und anderer Angestellter des Buckingham Palace leben. Aber er zeichnet vor allem das liebevolle, respektvolle Bild einer Frau in einer Welt, die nicht mehr die ihre ist. Die Queen ist die wahre Heldin in dieser Tragödie. In dieser Hinsicht ist der als Altlinker nicht unbedingt royalistisch gesinnte Stephen Frears mindestens so loyal wie Tony Blair."

07. Januar 2007 | THE QUEEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald zweifelt nicht daran, dass die Hauptdarstellerin den Oscar für ihre Darstellung bekommen wird. "Helen Mirren muss ihre Königin, die sie erst 2003 zur "Dame of the British Empire" kürte, en detail studiert, sie geradezu in sich aufgesogen haben, so sehr stimmen ihre Gesten, ihre Mimik, ja selbst ihr Sprachduktus mit dem königlichen expressiven Repertoire überein. Elizabeth II. könnte sie glatt als Double engagieren."

01. November 2006 | THE QUEEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

In Stephen Frears' Film THE QUEEN werden die Royals zu Menschen, behauptet Georges Waser. "So vermag einen der Film zu packen - insbesondere auch als eine mehrschichtige Studie von Macht. Frears zeigt, mit wie viel Geschick New Labour selbst ein tragisches Ereignis wie Dianas Tod zu nutzen versteht: Die spin doctors oder Wortverdreher der Partei interessiert einzig ihr Image als sozial engagierte Neuerer. Die Ironie will es, dass THE QUEEN zu einem Zeitpunkt in die Kinos kommt, da der am Ende des Films auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangte Tony Blair Rückzugsgefechte austrägt und in seinem Land der Idealismus, den er unter Wählern einst zu inspirieren vermochte, wie eine Seifenblase geplatzt ist."

06. September 2006 | THE QUEEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Daniel Kothenschulte hat der Regisseur ein letztes Tabu des britischen Kinos eingerannt: den Spielfilm über eine amtierende Monarchin. "Es ist technisch der einfachste aller Filme, ein paar Innenaufnahmen, Nachrichten aus dem Fernsehen - und die herrlichsten Dialoge zwischen Elisabeth und einem Gatten, der sie in jeder Schattierung ihrer konservativen Verbiestertheit noch bestätigt."

04. September 2006 | THE QUEEN • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal hatte Vergnügen an diesem klugen und geistreichen, komischen und traurigen Film. "Und an seiner überwältigenden Hauptdarstellerin: Helen Mirren hat man schon immer für etwas ganz Besonderes gehalten, aber nun muss alle Welt eine Schaufel kaufen und ein Loch buddeln, aus dem demütig herausgelugt wird, wann immer Helen Mirren auf der Leinwand erscheint. Alle Politik ist Symbol und Demut der Weg zur Weisheit - wie das selbst Queen Elizabeth lernen musste, ohne deswegen ein Jota Würde preiszugeben, das zeigt Stephen Frears."

03. September 2006 | THE QUEEN • Kritik • Der Spiegel

Für Daniel Sander ist THE QUEEN der Hit des Festivals in Venedig. "Was für ein absurdes Konzept, was für ein großartiger Film. Unbefangen erfindet sich Frears seine Welt der Royals, ohne sie zur Karikatur verkommen zu lassen. Ein Gedankenspiel, wie es damals im Palast zugegangen sein könnte, respekt-, humor- und wundervoll. Für Helen Mirren gab es während der Vorstellung Szenenapplaus. Jeder Blick von ihr ist königlich, jede Geste würdevoll. Aus einem undurchschaubaren Wesen macht sie einen Menschen, so kühl wie liebenswert, so stilvoll wie verunsichert. Es ist eine berauschende Vorstellung."

03. September 2006 | THE QUEEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine erhellende Analyse des britischen Königshauses nach dem Tod von Lady Di, nennt Jan Schulz-Ojala den Film. "Frears verwendet die CNN-Bilder und Zeitungsschlagzeilen aus jenem September 1997, aber nur als Kontrastmittel, um den Eskapismus und die Ratlosigkeit der Windsor-Familie umso deutlicher zu machen – mit der Queen (großartig: Helen Mirren) in ihrer ganz durchs Prinzip Protokoll verschütteten Menschlichkeit an der Spitze."

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