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THE FOUNTAIN

THE FOUNTAIN

Regie Darren Aronofsky
Kinostart 18.01.2007

Kritiken • THE FOUNTAIN

18. Januar 2007 | THE FOUNTAIN • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film ein Desaster, in wirtschaftlicher und künstlerischer Hinsicht, behauptet Peter Uehling. "Rein gar nichts hat dieser Film mit Kubricks 2001 zu tun, wie auf Grund seiner Bildsprache immer wieder behauptet wird. Denn Kubrick hat neben der Möglichkeit eines tiefen Sinns auch immer die des schieren Unsinns mitgedacht und in Gestalt des schwarzen Monolithen auch zum Zeichen verdichtet; sein Film ist für beides offen und bezieht daraus auch seine Faszination. An THE FOUNTAIN dagegen muss man glauben, sonst ist er geeignet, auch Aronofskys frühere Filme zu entzaubern und auf seine Kitsch-Ebene hinabzuziehen."

18. Januar 2007 | THE FOUNTAIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen esoterischer Videoclip sah Sebastian Handke. "Aronofsky will das große, sci-fi-eske Mysterienspiel über Liebe, Tod und Leben, gelungen ist ihm nur ein besinnlicher Musikclip mit vielen Zooms und noch mehr Symmetrie, dessen aufdringliche Schauwerte keinerlei Raum für die Vorstellungskraft lassen. Ein seelenloser Filmtrip, in dem die Makellosigkeit der Bilder nur noch von der Banalität ihrer Symbole übertroffen wird."

18. Januar 2007 | THE FOUNTAIN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Ist The Fountain mehr Zombie oder Lazarus?, fragt sich Michael Kohler. "Es ist eine schlichte Einsicht, die sich Aronofsky in The Fountain zu eigen macht, und zugleich die größte: Nur wer den Tod als Teil des Lebens akzeptiert, wird frei von seinem Schrecken. Gratulieren wir Darren Aronofsky also dazu, dass er die Quelle seines Glaubens gefunden hat - doch können wir ihm dorthin folgen? Eher nicht. Dazu wirkt die digitale New-Age-Optik des ewigen Glücks zu wenig paradiesisch, und auch seine Protagonisten leiden unter einer Blutarmut, die schlecht zur lebensbejahenden Natur ihrer Rollen passt."

16. Januar 2007 | THE FOUNTAIN • Kritik • film-dienst 02/2007

Schon die formale Konzeption macht es nicht leicht, in die Fantasiewelt von Darren Aronofsky einzutauchen, schreibt Franz Everschor. "Erleichtert wird dem Zuschauer das Eindringen in die verschachtelte Handlung dadurch, dass die Geschichte immer wieder in die Jetztzeit zurückkehrt, in der sie ihr auslösendes und auch emotionales Zentrum findet. Je länger der Film dauert, umso deutlicher wird, dass es sich um einen Zyklus handelt, der sich immer offensichtlicher im Kreis bewegt: Das Ende ist im Anfang und der Anfang im Ende grundgelegt. Die metaphysische Komponente der Handlung bestimmt die ganze filmische Konzeption. Das narrative Kino ist nur noch im Grundmuster der drei Storylines gegenwärtig."

15. Januar 2007 | THE FOUNTAIN • Kritik • br-online.de

THE FOUNTAIN ist ein hochgradig artifizieller Film, ohne eine klassische Geschichte, ohne realistische Figuren, stattdessen eine Abfolge von Metaphern, Bildern, Ideen, die im Zuschauer eine ganz eigene Poesie auslösen sollen, meint Florian Kummert. "Nur leider scheitert Aronofsky hier völlig. Ihm gelingen wunderbare Bildkompositionen. Die Flugaufnahmen in der Galaxie, die an organische Mikroskopbilder erinnern. Der Palast der Königin mit seinen scheinbar schwebenden Kerzenmeer. Aber es bleiben einzelne prachtvolle Momenten in einem Meer aus endloser Langeweile. Aronofsky wollte letztendlich einen Film schaffen über Liebe, die die Grenzen des Todes überwindet. Liebende mögen sterben, aber ihre Liebe, die bleibt. Doch dies mit spröder Emotionslosigkeit zu erzählen, wirkt sich desaströs aufs ganze Projekt aus."

06. September 2006 | THE FOUNTAIN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist enttäuscht: Der Regisseur "zeigt nichts, das man nicht hundertfach auf New-Age-Buchdeckeln gesehen hätte - und hält sich allen Ernstes für den Urheber."

05. September 2006 | THE FOUNTAIN • Kritik • Der Spiegel

Einen zur Katastrophe mutierten Kunstfilm nennt Daniel Sander THE FOUNTAIN. Besonders um die Schauspieler kann es einem Leid tun. "Kunst soll das sein, bedeutungsschwer und wichtig. Tatsächlich ist es nur banal, prätentiös und nervtötend."

05. September 2006 | THE FOUNTAIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Jan Schulz-Ojala ist der Bildersalat vom Feinsten angerichtet. "Mit erlesenem Pathos und in visuell und akustisch überwiegend güldenen Tönen zelebriert der Film seinen Mix aus Maya-Kultur, Christentum und Buddhismus und vereint die Liebenden schließlich in transmortaler Unendlichkeit. Darauf einen Castaneda."

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