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HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST

HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST

Regie Sebastian Niemann
Kinostart 20.07.2006

Kritiken • HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST

20. Juli 2006 | HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST • Kritik • Berliner Zeitung

Mit einer klug gewählten Geschichte lassen sich glücklicher Weise schon mal die gröbsten Patzer vermeiden, meint Katja Lüthge. "Regisseur Sebastian Niemann und Drehbuchautor Dirk Ahner haben folgerichtig eine vollkommen neue Story für ihren Film entwickelt. Und die lässt viel Raum, um die wirklich schöne Ausstattung zu bewundern. Den in Tschechien gebauten Schauplätzen ist der Aufwand ihrer Entstehung anzusehen: Das Schloss wirkt herrlich massiv und real, das Quartier der Geisterbehörde in der Geisterstadt ist angemessen bürokratisch organisiert. Hui Buhs Welt ist auf charmante Weise nostalgisch verklärt, ein idealer Ort irgendwann im späten 19. Jahrhundert."

20. Juli 2006 | HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte leidet der Film am plötzlichen Wohlstand. "Bully Herbig, der hier unter der Regie eines Sebastian Niemann agiert, kann ein erstklassiger Komiker des Absurden sein. Hier verabschiedet er sich leider allzu bereitwillig vom Karl-Valentin- und Sepp-Maier-Dadaismus. Das ist fast so bedauerlich, wie statt auf Herbig die ganze Zeit auf die vergleichsweise leblose Computerfigur zu blicken. Aber es kommt durchaus auch Liebenswertes dabei heraus. ... Bei HUI BUH fühlt man sich manchmal an das Klamottenreich der alten Constantin-Filme aus den Zeiten der Lümmelfilme erinnert."

20. Juli 2006 | HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST • Kritik • film-dienst 15/2006

Alles bleibt laut Rolf-Ruediger Hamacher beim wohligen Grusel. "Dass die allzu lärmig inszenierte Verfilmung letztendlich kein einheitliches Bild abgibt, liegt am Drehbuch und an der Regie von Sebastian Niemann ... Niemanns Schwächen zeigen sich in der Schauspielerführung, was dazu führt, dass Heike Makatsch genauso fröhlich drauflos chargiert wie Rick Kavanian als französisch parlierender Zeremonienmeister. Und auch bei dem kleinen Martin Kurz weiß man nicht, ob er mit seiner Rolle überfordert oder nur unkonzentriert geführt ist. Die anderen Darsteller ziehen sich achtbar aus der Affäre, auch wenn das Drehbuch ihnen nicht viel Raum zum Entwickeln ihrer Charaktere gibt."

19. Juli 2006 | HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann beleidigt den Film: So richtig lustig ist das Ganze leider nicht. Der Film entzündet "kein Gag-Gewitter Herbig’schen Ausmaßes. Animation, Schauspieler, Kostüme, Tricks – alles klasse. Nur die Witze zünden nicht. Gespensterästhetisch ist HUI BUH allerdings voll auf der Höhe – die malerische Geisterherberge Schloss Burgeck sieht aus wie das Schulschloss Hogwarts bei HARRY POTTER und der böse Ritter Adolar wie ein Ork aus Peter Jacksons HERR DER RINGE. Auch die Schauspieler hatten erkennbar Spaß beim Dreh, allen voran Heike Makatsch, die als Leonora Gräfin zu Etepetete nach Herzenslust die fiese, hochtoupierte Intrigantin gibt."

18. Juli 2006 | HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST • Kritik • br-online.de

Actionreich, entspannt und komisch nennt Antje Harries den Gruselfilm. "Die Ereignisse überschlagen sich, die Märchenelemente, Grusel- und Horrorzitate im Film auch. Das Ganze sieht dabei in jeder Einstellung ausgesprochen gut aus. Mehr als ein Jahr brauchten Regisseur Sebastian Niemann und sein internationales Team für die gelungenen Computer- Animationen. HUI BUH ist gutes Family-Entertainment geworden - made in Germany."

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