Inhalt • NEANDERTAL
Der siebzehnjährige Guido leidet seit früher Kindheit an Neurodermitis, für ihn eine schwer zu überwindende Barriere, die es ihm fast unmöglich macht, sich wirklich auf seine Umwelt einzulassen. Als er entdeckt, dass die vermeintlich heile Beziehung seiner Eltern auf Lügen aufgebaut ist, kommt es zu einer Kette von Ereignissen und Begegnungen, die Guido zwingen, seine bisherige Weltsicht zu hinterfragen und existenzielle Entscheidungen zu treffen.
Kritik • NEANDERTAL • 10. April 2008 • critic.de
Maurice Lahde entdeckt einige Probleme an NEANDERTAL, aber "trotz alledem hat der Film ruppigen Charme. Was neben Hauptdarsteller Jacob Matschenz vor allem an Andreas Schmidt liegt, der sich hier einmal mehr als einer der derzeit besten deutschen Schauspieler erweist. Gekonnt hält er den leicht schmierigen Kleingangster Rudi in der Schwebe zwischen Lächerlichkeit und Bedrohlichkeit, sodass man nie weiß, was etwa an seinen Drogengeschichten dran ist und ob seine vermeintlichen RAF-Kontakte mehr sind als nur Sprücheklopferei. Zumindest nicht bis zu seinem letzten Auftritt."