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EMMAS GLÜCK

EMMAS GLÜCK

Regie Sven Taddicken
Kinostart 17.08.2006

Kritiken • EMMAS GLÜCK

27. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge schreibt ein Porträt der Schauspielerin Jördis Triebel.

18. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • Der Spiegel

Humorvoll, lebensklug und scharfsinnig nennt Peter Luley die Landlebenkomödie. "Getragen wird der laut Buchvorlage in Nordhessen spielende, im Bergischen Land gedrehte Film von seinem furiosen Hauptdarsteller-Duo: Aus dem mit Hinnerk Schönemann, Nina Petri und Martin Feifel durchweg exzellent besetzten Ensemble ragen Jördis Triebel als Emma und Jürgen Vogel als Max noch heraus - wobei die enorme Leinwandpräsenz der Kinodebütantin Triebel, 28, die größte Überraschung ist. So selbstverständlich, als sei sie selbst auf einem Hof aufgewachsen, verkörpert die gebürtige Berlinerin ihren Part."

18. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • Neue Züricher Zeitung

"Taddicken bezieht zum Thema Sterbehilfe eindeutig Stellung, wenngleich er auf einen ethischen Diskurs verzichtet. In starker Bildsprache, mit surrealistischer Farbgebung, skurrilen Einfällen, einem unverfälscht-altmodischen Blick aufs Landleben und stupender Leichtigkeit erzählt er sein tragikomisches Märchen über Leben und Tod. Es lässt sich leiten vom Kieslowskischen Universum von Verzweiflung, Hoffnung und Erlösung durch die Liebe und bringt mit Jördies Triebel und Jürgen Vogel ein ideales Leinwandpaar zusammen."

17. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer ist etwas enttäuscht. "Die Bilder sind in herbstlich satte Farben getaucht, immer wieder erlaubt eine Kameratotale den Blick aufs Bauernhofidyll. In jeder Szene scharrt am Rand ein Huhn. Weder von der Deftigkeit noch von den märchenhaften Elementen der Romanvorlage von Claudia Scheiber ist bei der Umsetzung durch Sven Taddicken, der sich ganz auf die tragische Lovestory konzentriert, viel übrig geblieben. EMMAS GLÜCK trägt allzu deutlich die Handschrift der routinierten Fernsehproduktion. Denkbare Ecken und Kanten wurden weichgespült."

17. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • Die Tageszeitung

Intensiv, glaubwürdig und liebenswert findet Wilfried Hippen die Hauptdarstellerin. "Die dramatischen Verwicklungen sind meist auf eine deftige Art komisch, aber der Film wird nie zum Bäuerinnenschwank, weil da immer die tragische Note der tödlichen Krankheit von Max mitschwingt. Und von dieser wird nicht nur geredet, sondern sie wird drastisch mit auch den Zuschauer quälenden Koliken und Brechanfällen vorgeführt. Der junge Regisseur Sven Taddicken traut sich hier etwas, wenn er Witz und Tragik, Sex und Tod, "Max im Glück" und mit Krebsbefund so aufeinander prallen lässt."

17. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn wünscht sich weitere solche Literaturverfilmungen: "Nicht buchstabengetreu, sondern den Betrachter ins Bild setzend, nicht im Großen und Ganzen, sondern mit einem Mensch und Umgebung durchdringenden Gespür fürs Detail. In diesem Setting bewegen sich in Emmas Glück großartige Schauspieler. Sie verkörpern antagonistische Wünsche und Hoffnungslosigkeiten, doch am Ende wird die philosophisch durchdachte Geschichte sie im Rahmen eines universellen Schemas verbinden. Anfang und Ende, Leben und Tod. Und Leben. ... Letztlich ist dies ein Film über die Liebe, die das einzige Glück ist. Und nicht daran festhält, wenn es dem Glück des Geliebten im Wege steht."

17. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • epd-film 08/2006

Martina Knoben spürte die Kraftanstrengung bei dem Film. "Das spürt man auch in der Figur der Emma; drall und stark wie ein Mann soll sie sein, sexy, sinnlich, sehnsüchtig, selbstbewusst, weltfremd und lebensweise, dabei zum Verrücktwerden einsam. Jördis Triebel gelingt diese Mischung nicht immer, wobei schwer zu sagen ist, ob das an ihrer mangelnden Filmerfahrung liegt oder am Regiekonzept. Etwas Künstliches strahlt diese Emma aus – ihre Drallheit wirkt genauso behauptet wie ihre Weltfremdheit. Erst wenn sie Max lieben darf – eine Liebe, die Sven Taddicken märchenhaft in Sommerfarben ausmalt – findet sie zu sich, ist schön und stark und verwurzelt in der Welt: Gerade die Richtige, einen Mann über die Schwelle zu tragen."

15. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • film-dienst 17/2006

Das traurig-tragische Mär um Glück und Tod, Eros und ThanatosHorst hat Peter Koll überzeugt, zumal die beiden Hauptdarsteller der Geschichte ein glaubwürdiges Maß an Intensität und Sinnlichkeit verleihen. "Alles verbindet sich zu einer zwischen Humor und Tragik changierenden, mitunter recht holprig und auch umständlich entwickelten Fabel – einer seltsamen Hybride aus mal einfühlsamen, poetischen Momenten und einer mal slapstickartigen Posse im Comedy-Stil, die sich vordergründig an provinzdumpfen Eigenbrötlern delektiert und die Bedeutungsschwere des zentralen Themas weniger glaubwürdig auflockert als unlauter konterkariert."

12. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • br-online.de

Eine märchenhafte Liebesgeschichte sah Heidi Reutter. "Ob man sich einlässt auf ein Kinomärchen wie dieses, auf die wunderschönen Bilder, die teilweise brillanten, komischen Dialoge - das ist Geschmacksache. Regisseur Taddicken, der den Romanstoff mit sicherer Hand auf die Leinwand bringt, hat lange nach der richtigen Besetzung für die Hauptrolle gesucht. In der 28-jährigen Jördis Triebel hat er sie gefunden. Den Förderpreis Deutscher Film, vergeben im Rahmen des Münchner Filmfests, hat die Neuentdeckung Triebel für ihre eindrucksvolle, furchtlose Darstellung der Emma verdient."

12. August 2006 | EMMAS GLÜCK • Kritik • br-online.de

Margret Köhler spricht mit dem Regisseur Sven Taddicken.

| EMMAS GLÜCK • Kritik • Der Tagesspiegel

Ziemlich okay ist EMMAS GLÜCK für Julian Hanich. "Die Handlung von EMMAS GLÜCK (nach dem Roman von Claudia Schreiber) darf, freundlich gesagt, als skurril bezeichnet werden – wobei Regisseur Sven Taddicken (MEIN FREUND, DER VAMPIR), heftig an der Beweisführung arbeitet, bloß keine realistische Geschichte zu erzählen. Bleiben die Hauptdarsteller. Jördis Triebel zeigt in ihrem Kino-Debüt immerhin, dass sie das Talent hat, sich von Emma zu emanzipieren. Und Jürgen Vogel zieht seine Rolle wieder voll jürgenvogelmäßig durch."

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