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WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT

WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT

Regie Marcus H. Rosenmüller
Kinostart 17.08.2006

Kritiken • WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT

23. November 2006 | WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT • Kritik • Die Tageszeitung

Dies ist ein zutiefst katholischer Film, behauptet Winfried Hippen. "Nicht nur, weil ihn ihm ein kleiner Junge versucht, die theologischen Grundfragen nach Sünde, Tod und dem Jenseits zu knacken, sondern auch, weil er reichlich barock inszeniert ist. Nur auf den ersten Blick bestätigt er alle Vorurteile dem "Bayernfilm" gegenüber, den der Kritiker H.G. Pflaum aus München in der Süddeutschen Zeitung noch vor einigen Wochen als "vom Klamauk gefährdet" gesehen hat. ... Aber bei einer Komödie verzeiht man vieles - wenn sie denn komisch ist. Und lachen kann man hier nicht nur über die Dialoge, auf die sich die meisten deutschen Lustspiele ja leider beschränken, sondern es gelingen auch einige rein filmische Gags, die ja viel schwieriger zu inszenieren sind."

17. August 2006 | WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Dynamik kennzeichnet diesen Heimatfilm insgesamt, schreibt Katja Lüthge. "Regisseur Marcus Hausham Rosenmüller verbindet in seinem Spielfilmdebüt auf heiter-kommensurable Weise bayerisches Idiom und bayerische Originale mit Rock 'n' Roll und visuellem Einfallsreichtum zu einer familientauglichen Coming-of-Age-Geschichte ohne jede Länge. Nicht einmal der zuckersüße Retrolook mag das Vergnügen trüben. ... WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT ist ein überaus großzügiger Film. Der folkloristische Katholizismus bedient die Schaulust aufs Schönste, ohne wirklich bedrohlich zu sein, die Farben der Kulissen sind satt, die Kostüme heiter, das Drehbuch ideenreich, die Figurenzeichnung ist ausgesprochen liebevoll, und die Schauspieler sind allesamt gut aufgelegt."

15. August 2006 | WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT • Kritik • br-online.de

Herrlich nennt Heidi Reutter die bayerische Lausbubengeschichte. "Mit Leichtigkeit jongliert der 33-jährige Nachwuchsfilmer in seinem charmanten Kinodebüt die bekannten Versatzstücke bayerischer Hochkultur: Altmodischer Katholizismus trifft auf provinzielle Stammtischphilosophie und lustvoller Schabernack auf ländliche Sinnlichkeit. Souverän und voller Witz inszeniert der Regisseur eine umtriebige Lausbubengeschichte, mixt fantastisch-fiktive Elemente mit Rock'n'Roll und bajuwarischer Bodenständigkeit."

15. August 2006 | WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT • Kritik • film-dienst 17/2006

Michael Kohler ist begeistert: WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT "ist ein waschechter Mundartfilm, der die bayrische Idylle mit dem Bilderkosmos eines naiven katholischen Glaubens belebt und daraus immer wieder schöne Effekte zwischen Bauerntheater und kindlichen Höllenfantasien erzielt. ... Auf die leichte Schulter nimmt Rosenmüller trotz manchem inszenatorischen Augenzwinkern seine Erzählung jedoch nie. An der nackten Existenz hängt in diesem filmischen Kompendium des Trostes letztlich jeder: der eine, weil er das Fegefeuer fürchtet, und die anderen, weil sie das Leben als Geschenk begreifen."

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